Roadtrip an den Gardasee

Die Vorbereitungen laufen 🙂

Nächste Woche geht es an den Gardasee – mit dem Tesla Model 3.  Die Planung der Route sieht wie folgt aus:

Abfahrt in Karlsruhe mit 100% Ladung. Ich werde erstmals auf 100% aufladen. Dann wird meine Erste Station der Supercharger Ulm werden den ich plane mit 60% zu erreichen.

Sollte ich dann auf mindestens 88% kommen, glaube ich als nächstes den Supercharger „Brennero“ erreichen zukönnen – mit 7% Restladung. Eine Aufladung auf 70% sollte mir dann reichen, um den Gardasee erreichen zu können.

Unsere Randbedingungen sind dabei:

  • wir sind 2 Erwachsene und 3 Kinder mit entsprechend viel Gepäck also 300kg Zuladung 🙂
  • Ich plane nur an Supercharger zu laden – eher viel als oft
  • Es reicht mir mit wenig Restladung am Gardasee anzukommen, da ich dort in der Ferienunterkunft nachladen werde.

 

Als Ausrüstung werde ich dabei haben:

  • Typ 2 Ladekabel 7,5m
  • Juice Booster 2
  • Selbstgebauten Adapter für 4-polige Starkstromdose – die leider in Italien recht verbreitet ist.

 

Fotos, und wie es gelaufen ist dann nächste Woche 🙂

 

MainGAU – die unzuverlässigste Karte die ich je hatte (Update)

MainGAU mit dem Angebot „EinfachStromLaden“ hat sich toll angehört. Sogar den meinen Stromvertrag zu Hause habe ich zu MainGAU gewechselt. Das laden für 15ct/kWh klang toll.

Seit 14 Tagen ist es jedoch kaum noch möglich mit dieser Karte zu laden. Nachdem ich in Karlsruhe bei EnBW nicht mehr freischalten konnte haben viele gesagt: Mit App klappt das. War bei mir dann auch nicht so, So kam es, dass ich gestern im Schwarzwald in Triberg an einem Schnelllader laden wollte. Diesen hatte ich zuvor über die MainGAU App gefunden. Nach fast 2 Minuten Karte prüfen wurde freigeschaltet, um nach wenigen Sekunden die Ladung wieder zu beenden. Alle Versuche wieder freizuschalten, auch an anderen Anschluss, wurden mit „falsche Karte“ kommentiert.

Freischalten per App – nun das geht im Schwarzwald leider nicht. Kein Netzempfang. Nach 4 weiteren Versuchen habe ich dann die EnBW Karte drangehalten, welche auf Anhieb funktioniert hat.

Für zuverlässiges Laden ist MainGAU nach meinen Tests nicht geeignet.

 

(Update): Zwischenzeitlich hat mir Maingau eine neue Karte zugesendet – diese hat tatsächlich funktioniert. Nur an einer Ladenetz.de – Säule, wo ich eigentlich dachte, daß es nun auch klappen sollte konnte ich leider nicht freischalten.

Tesla Model 3 – 4000 km gefahren – und immernoch glücklich

Heute morgen habe ich die 4000 km Marke erreicht. Zeit für ein Fazit:

Das Fahrzeug überzeugt mich auch nach 4000 km noch. Bisher hatte ich bis auf einen Neustart des Bildschirms während der Fahrt keine Zwischenfälle, und auch keine Probleme.

Nun ein paar trockene Werte:

ich bin 4008 km gefahren, und habe dafür 730 kWh benötigt – also 18,2 kWh / 100km. Das wären bei einem normalen Stromtarif von ca 29ct/km also 211,70 Euro oder ca. 5,30€ / 100 km.

Glücklicherweise gibt es hier sehr viele kostenlose Ladestationen, und auch Supercharger habe ich noch kostenlos. Daher habe ich bisher lediglich für 24 € Strom gekauft, und somit nur 3ct / kWh bezahlt – 60ct / 100 km

Interessanterweise habe ich das mitgelieferte UMC bisher nicht benutzt, da ich nur an Typ2-Säulen und Supercharger laden war.

Tesla DashCam – Häufige Probleme und Lösungen

Ein sehr häufiges Problem ist bei Model 3 Nutzern derzeit, daß die Dashcam-Funktion zwar funktioniert, die Videos aber oft unbrauchbar sind. Damit alles klappt gibt es ein paar Regeln:

  1. Den USB-Stick nicht an einem USB-Hub im Fahrzeug betreiben
  2. Nur ein schneller USB-Stick ist in der Lage von 3 Kameras die Daten aufzunehmen. Bedenkt, daß hier nicht nur 4000 kb/s geschrieben werden, sondern das ganze in 3 Dateien zur selben Zeit. Also mit 12 000 kb/s. Billige Stick werden hier sehr viele fehlerhafte Dateien abliefern.
  3. Die Kameras müssen sauber gehalten werden.

Ich habe mehrere Stick probiert. einige funktionieren eine Zeit lang super, bis sie deutlich voller werden, andere fast überhaupt nicht.

Meine Empfehlung, wer die Aufnahmen wirklich nutzen möchte:

SanDisk Extreme Portable SSD 500GB (Externe SSD 2.5 Zoll, bis zu 550 MB/s Lesegeschwindigkeit, wasserdicht und staubdicht)

Sogar partitioniert mit Musikdaten sind die Aufnahmen absolut einwandfrei. Sämtliche andere Stick haben bei mir auf Dauer versagt.

 

 

Tesla – Wagenheber-Auflage selber bauen

Der Winter ist vorbei. Zeit für Reifenwechsel.

Ein Tesla ist fast Wartungsfrei. Ich selbst habe aber beim Versuch einen Reifenwechsel durchführen zu lassen in unserer örtlichen Werkstatt gesagt bekommen „Wir machen kein Elektro“. Das ist gerade beim Reifenwechsel natürlich Blödsinn, und es muss gar nicht so viel beachtet werden. Und ja, ich mache Reifenwechsel wirklich gelegentlich selbst. Weil ich genug Platz hier zum lagern habe, und die Reifen dann nicht im Auto herumfahren möchte, um mir dann anzuhören „Wir machen kein Elektro“.

Das wichtigste:

Teslas dürfen nur an festgelegten Auflagepunkten angehoben werden. Dies ist im Handbuch beschrieben. Das anheben an den Rot markieren Stellen kann zu ernsthaften Fahrzeugschäden führen. Besonders wenn die Batterie dabei beschädigt wird.

Foto:Tesla.com

Zum korrekten anheben des Fahrzeugs werden daher Adapter benötigt. Diese sind z.B. bei Amazon erhältlich:

Da für das Anheben mit einer Hebebühne 4 Stück benötigt werden, lohnt sich hier ein Eigenbau. Gerade wenn der Reifenwechsel in einer freien Werkstatt stattfinden soll ist nicht damit zu rechnen, dass dort entsprechende Adapter vorhanden sind. Der Lochdurchmesser beträgt 26mm

Zum Eigenbau wird benötigt:

4 Hockey Pucks

4 Möbelfüsse 26mm

4 Schrauben, ca 1,2 cm lang

Damit ist es problemlos möglich 4 Wagenheberadapter für 20 Euro selbst herzustellen.

 

Tesla Model 3 – In Deutschland verfügbare Varianten

Das Tesla Model 3 ist bereits großflächig ausgeliefert. Während zwischen Februar und April lediglich die Varianten Long Range AWD und Performance geliefert wurden sind nun neue Varianten dazugekommen, die teilweise aber nur telefonisch bestellt werden können.

Zur Wahl stehen:

Modelle im Internet bestellbar

Performance

Die Performance-Variante bietet eine Beschleunigung von 0-100 km/h in 3,4 Sekunden und eine Spitzengeschwindigkeit von 261 km/h. Mit dabei sind hier 20 Zoll Felgen und der Heckspoiler. Technisch ist das Modell ansonsten identisch mit dem LongRange AWD und bietet mit dem verbauten 75 kWh Akku eine Reichweite von bis zu 530 km. Startpreis: 64.600 €. Lieferzeit 4-6 Wochen

Maximale Reichweite = Long Range All Wheel Drive ( LRAWD)

Wie der Name schon sagt: Maximale Reichweite. Also bis zu 560 km bei einer Höchstgeschwindigkeit von 233 km/h und 0-100 km/h in 4,6s. Zusätzlich bietet dieses Modell die volle Premium-Ausstattung. Startpreis: 54.800 €. Lieferzeit 4-6 Wochen

Standard Reichweite Plus

Die Reichweite hier beträgt immer noch für viele ausreichende 415 km, hat Hinterradantrieb und eine Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h. Die Innenausstattung ist einfacher gehalten als bei den anderen Versionen. Startpreis hier 44.500 €. Lieferzeit 6-12 Wochen

Modelle telefonisch bestellbar

Long Range RWD – Langstreckenversion mit Hinterradantrieb

Leider hat Tesla die Reichweitendaten noch nicht veröffentlicht. Es wird eine Reichweite von ca 550 km erwartet, und eine Beschleunigung von ca. 5,4 s von 0-100 km/h. Der Preis beträgt 49.900 €, und bietet den Premium-Innenraum.  Die erste Lieferung wird hier im Juli 2019 erwartet. Die Bestellung soll aber nur bis Ende April 2019 möglich sein.

Standard Range (Low Budget)

Hinterradantrieb, 360 km Reichweite und ein Standard-Innenraum ohne viele Extras und einfacher Autopilot reichen Dir? Dann ist das die perfekte Variante. Für lediglich 42.000€ und der Möglichkeit auf die Reichweite der Plus-Variante aufzustocken, ist das eine sehr gute Wahl. Leider gibt es keine aktuelle Angabe, wann diese Variante auch geliefert wird.