Archiv des Autors: M@rcusSchumacher.de

Elektroauto Kostenlos laden – geht das wirklich ?

Was viele Verbrennerfahrer immer wieder verwundert ist die Möglichkeit ein Elektroauto kostenlos beim einkaufen zu laden. Diese Möglichkeit ist immer verbreiteter, und man kann mit geschickter Planung tatsächlich durch ganz Deutschland kommen und an kostenlosen Ladern laden.

Hier ist jedoch einiges zu beachten:

  1. Die richtige Ladegeschwindigkeit:
    • Es gibt einige kostenlose AC-Lader (also Wechselstromlader) die zwar „bis zu 43kW“ liefern – diese kann aber fast kein Fahrzeug nutzen. Ein Tesla Model 3 schafft hier 11 kW, ein eGolf gerade mal 7,4 kW. Hier zu laden ist also nur dann sinnvoll, wenn man eben ohnehin dort gerade steht, aber sicher nicht auf langen Strecken.
    • Kaufland, Lidl, Aldi und IKEA haben an vielen Standorten kostenlose Schnelllader. Bei Aldi gibt es neue Säulen, die bis zu 150 kW Leistung bieten, und bis zu 2 Fahrzeuge Gleichzeitig laden können. Ikea hat hier lediglich 20 kW Säulen. Auch an den ganz neu errichteten Standorten z.B. in Karlsruhe.
  2. Die richtige Uhrzeit:
    • Die kostenlosen Ladestationen der Discounter sind normalerweise nur während der Öffnungszeiten aktiv.
    • Die Ladung wird aber bei Ladenschluss im Regelfall nicht einfach beendet, sondern läuft weiter bis der Ladevorgang beendet ist.
    • Bei Aldi, Kaufland und LIDL ist die Ladezeit auf 60 Minuten begrenzt. Dann ist aber das Fahrzeug am 50kW – Lader in der Regel ohnehin ziemlich voll.
    • Bei der Streckenplanung macht es Sinn die Zeiten 16-18 Uhr zu meiden. Hier laden viele auf dem Heimweg von er Arbeit, und entsprechend ist es da eher Glück, wenn man einen freien Ladeplatz findet.
  3. Der richtige Tag:
    • Unter der Woche ist es normalerweise einfacher eine freie Ladestation zu finden als am Wochenende.
    • An Feiertagen, die keine Sonntage sind, funktionieren die Ladestationen der Discounter eigentlich immer, obwohl der Laden geschlossen ist
  4. Die richtige Ausrüstung:
    • Du solltest immer eine RFID-Karte haben, die KEINE gültige Ladekarte ist. Also so Plankokarten von Amazon z.B. oder auch einfach von der Waschanlage o.ä. Denn es gibt Ladestationen, die man mit einer Karte freischalten muss. Und da gibt es welche, die schalten mit einer beliebigen Karte kostenlos frei – mit einer gültigen Ladekarte von Maingau oder EnBW beispielsweise berechnen sie den Ladevorgang ganz normal.
    • An AC-Stationen benötigt man oft ein Typ2-Kabel. Eines zu haben macht immer Sinn. Leider verkaufen viele Autohersteller diese nur zu hörenden Preisen. Bei Amazon wird man aber auch hier recht günstig fündig.
    • Ein Routenplaner wie ABRP ermöglicht es recht einfach eine Strecke zu planen, und entsprechende Ladestationen mit einzuplanen

Begleitung bei der eGolf -Abholung in Dresden

Gestern am 5.9.2020 hatte ich die Ehre meinen guten Freund Armin bei der Abholung seines neuen eGolf in der Gläsernen Manufaktur in Dresden zu begleiten. Wer schonmal einen Tesla abgeholt hat weiß – bei Tesla läuft das sehr unspäktakulär. Ich habe mein Model 3 damals in Stuttgart in einer notdürftig ausgestatteten Halle übernommen. Die Fahrzeuge standen zum Teil davor auf einer Wiese. Platz war keiner, und die Übergabe erfolgte zügig von einem Mitarbeiter, der zeitgleich noch 2 andere Kunden betreute.

Bei VW ist das anders. Die Gläserne Manufaktur ist beeindruckend.

Die Übergabe des Fahrzeugs quasi ein Spektakel mit Videoshow und Inszenierung auf einer Drehbühne. Wirklich cool.

Doch das eigentliche Abendheuer ist natürlich nicht die Übergabe – Nein, die Überführung zurück nach Karlsruhe.

Als erfahrener Tesla- Fahrer habe ich Probleme wie „Reichweitenangst“ oder Ladesäulensuche bisher eigentlich nicht erlebt. Selbst Fahrten an den Gardasee waren unspektakulär.

Wir bekamen das Auto also gegen 13 Uhr übergeben. Als Ausstattung liegt im Kofferraum ein „Notladekabel“, das mit 10 A also 2,4 kW laden kann. Ein Typ2-Ladekabel gehört dabei nicht zum Lieferumfang. Kurzes Nachdenken zeigt schnell, daß damit die Heimfahrt von 550 km nicht zu schaffen ist. Die Dame die die Übergabe macht fragt uns dann nur, ob wir wirklich heute noch am Stück zurückfahren wollen. Wir entgegnen natürlich: „Klar – der eGolf hat ja 250 km Reichweite – also 2 Ladestops á 40 min laut Prospekt“. Es kam nur ein lächeln. Und ja, selbstverständlich hatten wir bereits mit 3 Stops geplant.

Wir fuhren dann also los. Nach 100 km dann der erste Ladestop bei Lidl in Limbach-Oberfrohna auf der Strecke. 38 in laden – 16,27 kWh drin. Ja, wir hätten nicht bis 98% laden „müssen“, waren aber noch nach dem ersten rumspielen essen holen, und somit dann bei diesem Wert. Man muss aber hier schon sagen, daß wir solche Ladeleistungen auf dem Rest der Strecke nicht mehr erreicht haben.

Alle weiteren Stops waren deutlich länger, und die Ladeleistung hat immer mehr abgenommen.

Insgesamt haben wir 4 mal nachgeladen.

  1. Lidl in Limbach-Oberfrona – 38 min – 16 kWh
  2. Kaufland Münchberg – 55 min – 22 kWh
  3. Kaufland Wendelstein – 1:10 min – 20 kWh
  4. Kaufland Crailsheim – 1:26 min – 22,5 kWh

Man sieht hier sehr gut, wie mit zunehmender Fahrt die Ladeleistung immer weiter zurückgegangen ist. Soweit ich jetzt gelesen habe, ist das Problem der warm werdende Akku, der dann ein schnelles Laden verhindert.

Beim letzten Stop war es dann bereits nach 22 Uhr, und wir waren überrascht, daß Kaufland die Ladung tatsächlich zu Ende laufen ließ, so daß wir dann um 22:30 weitergefahren sind.

Wir hatten bei den benutzen Schnelladern gluck, daß diese bis auf einen tatsächlich frei waren, und auch funktioniert haben. Denn ein laden an Typ 2 wäre mangels Kabel nicht möglich gewesen, und bei einer Ladeleistung von maximal 7,4 kW bei AC-Ladung auch nicht wirklich sinnvoll.

Mein Fazit:

Der eGolf ist ein tolles Auto. Ja, man kann damit eine Strecke von 550 km fahren. Aber man wird die Strecke ohne Erfahrung mit Lademöglichkeiten kaum schaffen. Und ohne ein Typ2-Kabel wird man auf Dauer sicher auch nicht auskommen.

Wichtig ist dabei, daß man sich für eine solche Strecke bereits entsprechende Lademöglichkeiten an 50kW Schnellladern zurechtlegt. Wir hatten die Schnelllader der Discounter auf der Strecke benutzt. Kommerzielle Lademöglichkeiten hätte es auch gegeben, diese hätten uns aber keinen wirklichen Zeitvorteil gebracht und ich hatte bisher mit den Ladern an Autobahnraststätten Samstag Abends keine allzu guten Erfahrungen gemacht. Häufig sind diese von LKWs blockiert oder defekt.

Luftfilter des Tesla Model 3 – wann tauschen

Vor einigen Tagen bemerkte ich im Fahrzeug einen seltsamen Geruch. So wie „Turnbeutel vergessen“, oder alte Socken.

Eine Suche im kompletten Auto brachte allerdings nichts derartigen zum Vorschein, so daß ich mich etwas intensiver auf die Suche gemacht habe.

Hierzu habe ich die Luftfilter genauer betrachtet. Diese befinden sich im Fußraum zwischen Fahrer und Beifahrer, und sind von der Beifahrerseite unter der Verkleidung zu erreichen.

Luftfilter gibt es sehr gute hier: https://amzn.to/2GoJus9

Für den Tausch sollte man aber doch 20 Minuten einplanen, um die Verkleidung abzunehmen, dass eine Tox 20 – Schraube öffnen. Legt Euch für Dinge, die ihr am Tesla selbst machen möchtet am besten einen Schwabenzieher (ok, heisst eigentlich Schraubendreher) (Link) zu, da man damit wirklich perfekt überall bekommt. Mit Bits und Verlängerungen macht man sich unnötige arbeit.

Ein Video, wie das ganze gewechselt wird findet man hier: https://youtu.be/z0U_uNfxbDM

Tesla Model 3 – Das kostet die hintere Stossstange

Ich habe zwischenzeitlich meine hintere Stossstange tauschen lassen.

Der Tausch geht relativ schnell – ca 45 Minuten. Ich hatte mich für eine fertig lackierte blaue Stossstange entschieden: Teilenummer 1108905-S5-A

Der Gesamtpreis beläuft sich dabei incl. Arbeitszeiten auf 1362,45 €. Ich habe den Schaden über meine Vollkasko bei eMover abgewickelt. Auch das hat völlig reibungslos geklappt.

Schaden an der Stossstange – Wie läuft eine Reparatur ab

Ein neuer Schaden – diesmal war ich jedoch selbst Schuld. Beim Rückwärts fahren bin ich gegen ein anderes Fahrzeug gefahren.

610e6542-3f00-47e3-a51a-95ca21b57985 Ich habe zwischenzeitlich verschiedene Reparaturmöglichkeiten angefragt. Die Preise variierten zwischen 1400 und 2700 Euro.

Überrascht bin ich, das die Reparatur der Stossstange von Tesla selbst am günstigsten angeboten wurde. Die Stossstange wird fertig lackiert geliefert, und muss nur montiert werden. Hierbei geht Tesla von ca 45 Minuten Arbeit aus.

Die Lieferzeit beträgt 4 Wochen, so daß ich dann am 3.8 . einen Termin vereinbart habe.

Wer übrigens Kratzer im Lack ausbessern muss, dem kann ich diesen Lackstift empfehlen.  Wobei Lackstift das ganze nicht ganz beschreibt. Es ist eher ein Lackreparatursystem. Ich habe bei einem Bekannten kürzlich gesehen, wie perfekt damit ein Kratzer beseitigt wurde.

Welcher Gamecontroller ist der richtige für Tesla Model 3

Ich hatte vor einiger Zeit schonaml darüber geschrieben. In der Zwischenzeit hat sich die Auswahl an verfügbaren Modell zwar leicht vergrößert, aber viele taugen nichts.

Ich kann daher aktuell nur den EasySMX PS3 Controller empfehlen. Gerade weil man auch 2 Controller benutzen kann. Unverzichtbar ist dann eigentlich ein USB-Hub. denn die 2 vorhandenen Ports sind leider sehr schnell belegt, gerade wenn man Sentry Mode mit Aufzeichnung nutzen möchte.

 

Neue Beiträge – Corona ist (fast) vorbei

In den letzten Wochen wurde ich recht häufig angeschrieben, wann ich mal wieder ein paar neue Beiträge veröffentliche.

Trotz der „Corona-Pause“ ist ja viel passiert, und ich habe auch einige Neuerungen in der Loxone Hausautomatisierung realisiert.

Für die zukünftig besseren Bilder im Blog ist jetzt eine Drohne von DJI, die Mavic Air 2 hinzugekommen. Einen ausgiebigeren Bericht dazu in den nächsten Tagen.

Etwas unerfreulicher ist eine neue Schramme in der hinteren Stoßstange meines Tesla Model 3. Hier bin ich beim Rückwärts ausparken gegen ein anderes Auto gefahren. Zu diesem Zeitpunkt war nach dem Aktivieren des Rückwärtsgangs die Kamera schwarz. Ich habe aber auch kein piepsen vernommen, und war wohl generell etwas unachtsam. Leider lies sich auch das Video zu diesem Zeitpunkt nicht speichern.

Es sind also einige Beiträge in der Vorbereitung und ich freue mich darauf, diese in den nächsten Tagen auch zu veröffentlichen. Wer jetzt sagt, Corona ist noch nicht vorbei hat sicher auch Recht, aber die Gefahr sich anzustecken, oder andere anzustecken ist überaus überschaubar geworden.

Unterhaltskosten und Strompreise

Zwischenzeitlich ist bei mir nun 1 Jahr vergangen. Dieses war wirklich unglaublich schnell vorbei, und in dieser Zeit habe ich bis heute mit „Tessi“ immerhin 34245 km zurückgelegt. Und jeder Kilometer war wirklich toll.

Zeit, um noch einmal die aufgestellte „Kostenrechnung“ anzuschauen, und auf ein paar Themen nochmal etwas genauer einzugehen. Denn es gab ja auch ein paar ziemlich unvorhersehbare Dinge.

Nach der Lieferung meines Tesla Model 3 hatte ich ein paar Beanstandungen, die erstaunlich unbürokratisch von Tesla behoben wurde. So wurden die kleineren Lackfehler mit einer Zahlung von 1300 Euro abgegolten.

Bildschirmfoto 2020-03-10 um 15.23.53Als Neupreis setzte ich damals für ein Model 3 Long Range AWD (also die Allradversion für Langstrecken) mit Premium-Innenausstattung  56.380€ an. Am Ende waren es dann aber durch ein paar Änderungen jedoch 60,080.00 abzgl. 2000 Euro Umweltbonus und weitere 1300 Erstattung, so daß der Preis dann bei 57480 Euro lag – mit der Full Self Driving Option.

Nachträglich folge dann noch die Anschaffung von 19 Zoll Felgen und Ganzjahresreifen (1500 €) , und das Upgrade mit dem Acceleration Boost (1800€). Die ursprünglichen Felgen wurden allerdings für 1000€ verkauft.

Im Italienurlaub wurde das Fahrzeug von der Tür eines anderen Fahrzeugs beschädigt. Ich hatte hier nach Kostenvoranschlag vom Bodyshop abgerechnet und 3200 Euro erhalten. Zwischenzeitlich habe ich den Schaden fast perfekt von einer lokalen Werkstatt beseitigen lassen. Hier sind ca 2800€ am Ende übrig geblieben.

Aktuell sieht die Rechnung also so aus:

Investiert wurden somit bisher 56980 Euro.

Der Zustand des Fahrzeugs ist optisch nach 1 Jahr noch sehr gut, ein Test bei „Wir Kaufen Dein Auto.de“ hat einen Ankaufspreis von 45.000 Euro ergeben. Der Strassenpreis liegt allerdings deutlich höher.

Das bedeutet nach 1 Jahre einen Wertverlust von 11980 Euro, bei gefahrenen 34000 km.

Meine Stromkosten lagen insgesamt bei deutlich unter 100€ wegen zunächst kostenlosem Supercharging und der hier reichlich vorhandenen kostenlosen Lademöglichkeiten. Danke an Aldi, Lidl, Kaufland und Ikea…

Ansonsten sind hier noch 980 Euro für die Haftpflicht und Vollkaskoversicherung angefallen. Und in der Waschanlage habe ich bisher 70 Euro gelassen. Soll ja gut aussehen.

Aktuell betragen die Kosten mit Wertverlust also 13130 Euro und entsprechen damit ca 38 ct/km.

Wenn ich nun die Rechnung auf die damals angenommene Nutzungsdauer von 5 Jahren fortsetze komme ich auf folgende Kalkulation:

Der Wertverlust wird bei ca 35000 Euro liegen, weitere 4 Reifensätze werden ca 3200 Euro kosten, und gute weitere 4000 Euro an die Versicherung gehen. Auch für die Fahrzeugpflege werden gute 800 Euro zusammenkommen. Bleibt der Strom weiterhin so günstig, werden also 43000 Euro anfallen, und ich werde in dieser Zeit weitere 130.000 km zurücklegen.

Dann wären wir effektiv im günstigsten Fall bei 26ct / km. Sollten die Stromkosten zukünftig anfallen, würden hier ca 5000 Euro hinzukommen und die kosten auf 29ct/km erhöhen.

Weiterhin ist der Haupt-Kostenfaktor der Wertverlust.

Wer nicht die Möglichkeit hat kostenlos zu laden, kann zumindest die Preise recht einfach nieder halten. Der AnbieterAWATTAR bietet die Möglichkeit, ström Börsenpreisabhängig zu beziehen. Wer sein Fahrzeug vor allem nachts lädt kann so den Preis beim laden daheim schnell deutlich unter 22ct / kWh drücken.

 

 

 

Tesla in Loxone integrieren

Nachdem ich ja bereits ein paar Varianten gezeigt hatte, um z.B. Homelink zu benutzen um die Anwesenheit des Teslas zu erkennen, bin ich nun einen Schritt weitergegangen. Ich wollte endlich eine Umfassende Integration, mit automatischer Freischaltung und auch die Anzeige der Fahrzeugdaten in der Loxone App bzw. am Wanddisplay.

Ich hatte mich also mit der Thematik etwas beschäftigt, wie man an die Daten kommen kann. Ich hatte mich recht schnell für IOBroker entschieden. IOBroker ist ein Tool für das es eine Vielzahl Adapter gibt, um alle möglichen Geräte zu integrieren. Ich wollte nicht nur mein Model 3, sondern auch den smarten Stromzähler (ein Modell von Discovery) und ein paar weitere Dinge Integrieren. Den smarten Stromzähler, weil der Hausanschluss recht knapp bemessen ist.

Zunächst habe ich also eine Raspberry Pi 4   bestellt.Er bietet die ideale Grundlage, um auch noch weitere Aktionen zu übernehmen.

Die Installation von IOBroker geht schnell. Per ssh einloggen, und dannzunächst node.js installieren:

curl -sL https://deb.nodesource.com/setup_10.x | sudo -E bash -
sudo apt-get install -y nodejs

danach Biobroker:

curl -sL https://iobroker.net/install.sh | bash -

 

Schon kurz danach kann man dann auf die Webseite zugreifen und die notwendigen Adapter installieren. D

Bildschirmfoto 2020-03-08 um 10.36.10

er Tesla-Adapter aber manuell von https://github.com/dbweb-ch/ioBroker.tesla-motors/ genommen werden. Dazu unter Adapter oben auf die Katze drücken, und als Quelle https://github.com/dbweb-ch/ioBroker.tesla-motors/ angeben.

Nach Eingabe der Tesla-Accountdaten werden die Datenpunkte angelegt, und man kann diese direkt unter Objekte sehen:

Bildschirmfoto 2020-03-08 um 10.41.06

Für die Kommunikation mit Loxone gibt es nun 2 Möglichkeiten. Zum Austausch numerischer Werte kann man einfach in Loxone einen HTTP-Eingang anlegen, und von diesem direkt Werte Abfragen. Hierzu muss lediglich noch der Adapter „Simple RESTful API“ installiert werden. Will man nun z.B. den Kilometerstand in Loxone anzeigen, so sucht kann man einfach das Objekt „ODOMETER“ nehmen, und den HTTP-Eingang mit der URL „http://192.168.178.141:8087/getPlainValue/tesla-motors.0.vehicle.odometer“ belegen. Dann noch den zugehörigen HTTP-Befehl anlagen:

Bildschirmfoto 2020-03-08 um 10.53.46

Die 2. Möglichkeit eigene sich für Texte. Hierzu einen HTTP-Texteingang in Loxone anlegen, und in IOBroker den JavaSkript Adapter installieren. Hier kann dann sehr einfach via Skript ein Wert an Loxone gesendet werden:

var result;

on({id: 'tesla-motors.0.vehicle.odometer', change: "ne"}, function (obj) {

var value = obj.state.val;
var oldValue = obj.oldState.val;

try {

var odo = JSON.parse(getState("tesla-motors.0.vehicle.odometer").val);

require("request")(('http://user:pass@192.168.178.x/dev/sps/io/VCI81/' + String(getState("tesla-motors.0.vehicle.odometer").val)).on("error", function (e) {console.error(e);});

} catch (e) { console.error(e); }

});

Das gibt nun völlig neue Integrationsmöglichkeiten. Meine Umsetzung war nun zunächst das freischalten der Ladestation nur dann, wenn Tessi auch wirklich gerade in der Einfahrt parkt. Zusätzlich kann ich die Ladeleistung drastisch verringern, wenn die Belastung des Hausnetzes zu groß wird z.B. beim duschen. Zum Thema Steuerung der Ladeleistung des TWC hatte ich ja letztes Jahr bereits einen Artikel gemacht. Hier hat sich auch einiges getan, so daß ich in den nachten Tagen hoffentlich den Neuen TWC, der per WLAN gesteuert werden testen werde.

Datenschutz an Ladestationen

Für einen Blogartikel, den ich in den nächsten Tagen veröffentlichen werde habe ich mich etwas intensiver mit Themen rund um das Schnallenden beschäftigt. Ich bin etwas darüber erschrocken, in welchem Umfang Daten von den Betreibern erhoben werden. Ich selbst hätte damit nicht gerechnet, und sehe bisher auch nicht, warum es zulässig sein sollte.

Wie läuft das Laden an einer Ladestation eigentlich an: Man steckt den CCS-Stecker in sein Fahrzeug, und schaltet dann mit einer Ladekarte oder App die Ladung frei.

An dieser Stelle war für mich noch alles OK – Es wird im Hintergrund (dem Backend) angefragt ob die Ladekarte bekannt ist, und im Positivfall eben gespeichert, daß Karte „04XXXXXX123456“ jetzt berechtigt ist zu laden.

Einverstanden bin ich auch, daß der Zählerstand zu Beginn und Ende des Ladevorgangs gespeichert wird, und für die Abrechnung an den Kartenausgeber weitergegeben wird.

Doch die Speicherung am Schnelllader ist deutlich intensiver. Folgende Daten werden mit dem Ladevorgang nämlich übermittelt und gespeichert:

– Ladezustand des Akkus vor und nach der Ladung
MAC-Adresse des Fahrzeugs
Kilometer– und Tageskilometerstand des Fahrzeugs
– Lade- und Leerlaufzeit
– Lastkurve und -verlauf
– Außentemperatur
Fahrzeugmodell
– Aufenthaltsdauer

Anhand dieser Daten ist es nun möglich umfangreiche Bewegungsprofile zu erstellen. Der Betreiber weiß nun, wenn man gelegentlich mit unterschiedlichen Karten lädt, welche man hat. Und wieviele km so in einem Zeitraum gefahren werden. Auch ob man an anderen Stationen noch lädt. Das ganze natürlich mit Standorten verknüpft, so daß sogar über den Verbrauch Rückschlüsse auf die Fahrweise geschlossen werden können.

Ich habe nun an verschiedene Betreiber Anfragen bzgl. der Speicherung dieser Daten gestellt, und bin gespannt, wie die Resonanz sein wird.

 

 

 

Tesla Model 3 – Ladeprobleme an DC-Ladern

Letzte Woche war ich erstmal davon betroffen, daß mein Model 3 das laden an einer DC-Ladestation verweigert hat.

Was war passiert? An Ladestation (https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/Deutschland/Karlsruhe/BFTEFA-Tankstelle-Wolfartsweierer-Strasse-46/26032/ )  habe ich die Ladung ganz normal mit meiner ESL-Karte gestartet. Die Ladung hat begonnen, ist aber nach 30 Sekunden abgebrochen. Ich habe daraufhin alles probiert, um die Ladung wieder zu starten. Also Reset, Stecker raus und warten usw.

Als dies nicht half, bin ich zur nächsten Station gefahren. Auch hier war ein DC-laden nicht möglich. Ich habe das AC – Laden probiert, das ohne Probleme angelaufen ist.

Die Roadside-Assistance von Tesla hat mir daraufhin empfohlen, das Fahrzeug „einschlafen“ zu lassen. Genau das half dann wirklich. Denn nach dem einschlafen, hat wieder alles funktioniert.

Der schnellste Weg dazu ist übrigens die Nutzung der Funktion „Fahrzeug ausschalten“ unter dem Menüpunkt „Sicherheit“. Dazu einfach im Fahrzeug bleiben und „Fahrzeug ausschalten“  wählen. Jetzt nichts mehr machen. Keine Pedale treten, und auch keine Tür öffnen oder schliessen. Nach ca 2 Min sind sämtliche Lampen aus, und man hört ein „Plop-Geräusch“ von unter dem Fahrzeug. Jetzt einfach die Bremse antippen, und er lebt wieder. Danach funktioniert das DC-laden wieder.

Tesla Dellenreparatur – was kostet ein Parkschaden?

Wie vor einiger Zeit geschrieben wurde mein Tesla Model 3 auf einem Parkplatz beschädigt und hatte eine Delle.

Ich habe mir einige Angebote für die Reparatur eingeholt, und war von der Preisspanne mehr als überrascht. Die Preise variierten zwischen 300€ für Smartrepair bis 3950€ für Tür tauschen und halbes Fahrzeug neu lackieren.

Ich habe mich für die Reparatur bei einem lokalen Betrieb hier entschieden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:

Vorher:

Wer im Raum Karlsruhe einen kompetenten Karosseriebetrieb sucht, dem kann ich ganz klar:

AMF Autoservice & Lackiercenter
Röllerstr. 6a

76327 Pfinztal-Berghausen

empfehlen. Zwar (noch) kein zertifizierter Bodyshop, aber ein Top Betrieb.