Unterhaltskosten und Strompreise

Zwischenzeitlich ist bei mir nun 1 Jahr vergangen. Dieses war wirklich unglaublich schnell vorbei, und in dieser Zeit habe ich bis heute mit „Tessi“ immerhin 34245 km zurückgelegt. Und jeder Kilometer war wirklich toll.

Zeit, um noch einmal die aufgestellte „Kostenrechnung“ anzuschauen, und auf ein paar Themen nochmal etwas genauer einzugehen. Denn es gab ja auch ein paar ziemlich unvorhersehbare Dinge.

Nach der Lieferung meines Tesla Model 3 hatte ich ein paar Beanstandungen, die erstaunlich unbürokratisch von Tesla behoben wurde. So wurden die kleineren Lackfehler mit einer Zahlung von 1300 Euro abgegolten.

Bildschirmfoto 2020-03-10 um 15.23.53Als Neupreis setzte ich damals für ein Model 3 Long Range AWD (also die Allradversion für Langstrecken) mit Premium-Innenausstattung  56.380€ an. Am Ende waren es dann aber durch ein paar Änderungen jedoch 60,080.00 abzgl. 2000 Euro Umweltbonus und weitere 1300 Erstattung, so daß der Preis dann bei 57480 Euro lag – mit der Full Self Driving Option.

Nachträglich folge dann noch die Anschaffung von 19 Zoll Felgen und Ganzjahresreifen (1500 €) , und das Upgrade mit dem Acceleration Boost (1800€). Die ursprünglichen Felgen wurden allerdings für 1000€ verkauft.

Im Italienurlaub wurde das Fahrzeug von der Tür eines anderen Fahrzeugs beschädigt. Ich hatte hier nach Kostenvoranschlag vom Bodyshop abgerechnet und 3200 Euro erhalten. Zwischenzeitlich habe ich den Schaden fast perfekt von einer lokalen Werkstatt beseitigen lassen. Hier sind ca 2800€ am Ende übrig geblieben.

Aktuell sieht die Rechnung also so aus:

Investiert wurden somit bisher 56980 Euro.

Der Zustand des Fahrzeugs ist optisch nach 1 Jahr noch sehr gut, ein Test bei „Wir Kaufen Dein Auto.de“ hat einen Ankaufspreis von 45.000 Euro ergeben. Der Strassenpreis liegt allerdings deutlich höher.

Das bedeutet nach 1 Jahre einen Wertverlust von 11980 Euro, bei gefahrenen 34000 km.

Meine Stromkosten lagen insgesamt bei deutlich unter 100€ wegen zunächst kostenlosem Supercharging und der hier reichlich vorhandenen kostenlosen Lademöglichkeiten. Danke an Aldi, Lidl, Kaufland und Ikea…

Ansonsten sind hier noch 980 Euro für die Haftpflicht und Vollkaskoversicherung angefallen. Und in der Waschanlage habe ich bisher 70 Euro gelassen. Soll ja gut aussehen.

Aktuell betragen die Kosten mit Wertverlust also 13130 Euro und entsprechen damit ca 38 ct/km.

Wenn ich nun die Rechnung auf die damals angenommene Nutzungsdauer von 5 Jahren fortsetze komme ich auf folgende Kalkulation:

Der Wertverlust wird bei ca 35000 Euro liegen, weitere 4 Reifensätze werden ca 3200 Euro kosten, und gute weitere 4000 Euro an die Versicherung gehen. Auch für die Fahrzeugpflege werden gute 800 Euro zusammenkommen. Bleibt der Strom weiterhin so günstig, werden also 43000 Euro anfallen, und ich werde in dieser Zeit weitere 130.000 km zurücklegen.

Dann wären wir effektiv im günstigsten Fall bei 26ct / km. Sollten die Stromkosten zukünftig anfallen, würden hier ca 5000 Euro hinzukommen und die kosten auf 29ct/km erhöhen.

Weiterhin ist der Haupt-Kostenfaktor der Wertverlust.

Wer nicht die Möglichkeit hat kostenlos zu laden, kann zumindest die Preise recht einfach nieder halten. Der AnbieterAWATTAR bietet die Möglichkeit, ström Börsenpreisabhängig zu beziehen. Wer sein Fahrzeug vor allem nachts lädt kann so den Preis beim laden daheim schnell deutlich unter 22ct / kWh drücken.

 

 

 

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