Archiv der Kategorie: Laden

Tarife für das Laden unterwegs

Derzeit gibt es 3 deutschlandweit tätige Anbieter, mit welchen fast überall geladen werden kann. Der von vielen aus früheren Zeiten genutzte Anbieter „The New Motion“ ist in vielen Fällen deutlich teuerer, und bei mir sind einige Ladungen deutlich teuerer abgerechnet worden als zunächst in der App angezeigt. Reklamationen sind sehr aufwändig.

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Wer Kunde bei Maingau wird kann wirklich günstig laden, vorausgesetzt, er nutzt die Station weniger als 2 Stunden, bzw 1 Stunde bei DC-Ladung. Der Maingau – Tarif gilt auch bei CCS-Schnellladung und ist damit ca. 40% günstiger als das Laden am Supercharger.

Am besten einfach mal ein Stromangebot prüfen bei Maingau.

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Tesla Mobile Connector und Verlängerungskabel

Mich haben bereits einige Anfragen erreicht, welche Verlängerungskabel benutzt werden sollten, wenn die Steckdose zu weit weg vom Fahrzeug ist.

Hier ist es wichtig, eine für den Außenbereich und auch für einen großen Temperaturbereich. Dazu sollte ein Kabel vom Typ N07V3V3-F oder H07RN-F verwendet werden. Diese Verlängerungskabel sind auf Baustellen gebräuchlich, und sehr robust.

Wer den neuen, mitgelieferten UMC (Tesla Mobile Connector) einsetzt, dem reicht ein 1-Phasiges Kabel. MN MUAA AIXH Son nur entscheiden, ob es ein Schukokabel, das eine Ladeleistung bis zu 2,3 kw, oder ein CEE-Kabel sein soll. ich würde hier zu einem CEE-Kabel tendieren. Die Kabel sind sehr langlebig, und auch zum Camping sehr gut zu gebrauchen.  Wer nun auch Schuko laden können möchte kann einen kleinen, kompakten Adapter zukaufen, und ist so für alles gerüstet.

Wer den UMC Gen1, also den alten Tesla UMC benutzt, sollte eigentlich nur ein CEE Verlängerungskabel im Fahrzeug haben. 10 – 15m decken fast jedes Ladeproblem ab.  dazu kann noch ein Adapter auf Schuko ins Fahrzeug. ACHTUNG: Den Ladestrom bei Nutzung des Adapters aber auf 13A begrenzen!  

Wer dann noch an einer CEE32 Steckdose laden können möchte sollte auf einen Adapter mit integrierter Sicherung zurückgreifen.

Beachten sollte man immer, dass das Verlängerungskabel nicht aufgewickelt sein darf beim Laden. Also hier keine Kabeltrommel nutzen.

 

Tesla Model 3 aufladen

Idealerweise schafft man Lademöglichkeiten für seinen Tesla genau da, wo er regelmäßig steht. Also zu Hause oder auch am Arbeitsplatz. Das Laden an sich ist einsehr einfacher Vorganng.

Ladekabelanschluss

Der Anschluss befindet sich auf der Fahrerseite hinten. Idealerweise hat man am Abstellplatz dann in diesem Bereich die Wallbox oder die Steckdose.

Tesla Model 3 verfügt über einen CCS – Anschluss, der das Laden sowohl mit Typ 2 Stecker, als auch mit CCS – Stecker ermöglicht.

Ladeanschlussklappe öffnen:

  • Außerhalb des Fahrzeugs: Drücken Sie auf die rechte untere Ecke der Ladeanschlussklappe, während Ihr Fahrzeug entriegelt ist oder sich ein authentifiziertes Telefon mit dem „Telefonschlüssel“ in der Nähe befindet.
  • An einer Tesla-Ladesäule, Tesla Wall Connector (TWC) und Tesla Mobile Connector(UMC): Bringen Sie das eingeschaltete Ladekabel in Nähe des Ladeanschlusses und drücken Sie den Knopf am Ladekabelgriff.
  • Über den Touchscreen: Berühren Sie das Ladesymbol auf der Fahrzeugstatusanzeige am Touchscreen. Wählen Sie das Blitzsymbol und dann „Ladeanschluss öffnen“

In der Tesla App kann der Status überwacht werden. Auch die LEDs in Form des Tesla-T neben dem Ladeanschluss sowie der Ladebildschirm am Touchscreen geben Auskunft über den Ladefortschritt.

Ladeanschluss-LEDs

Die LEDs in Form des Tesla-T färben sich entsprechend dem Ladestatus Ihres Fahrzeugs.

  • Blinken in Grün: Die LEDs in Form des Tesla-T blinken grün, um zu zeigen, dass Ihr Fahrzeug lädt. Bei niedriger Batterieladung blinken die LEDs schneller und mit zunehmend geladener Batterie langsamer.
  • Grünes Dauerleuchten: Ladevorgang ist abgeschlossen.
  • Konstant Orange: Das Ladekabel ist nicht korrekt eingerastet. Halten Sie den Knopf am Griff das Ladekabels gedrückt und warten Sie, bis die LEDs weiß leuchten. Ziehen Sie dann das Ladekabel aus dem Ladeanschluss, geben Sie den Knopf frei und führen Sie den Stecker erneut bis zum Anschlag ein.
    • Drücken Sie den Knopf am Griff das Ladekabel nicht, während Sie den Ladestecker einführen, da er sonst nicht korrekt einrastet.
  • Blinken in Orange: Ihr Fahrzeug wird mit vermindertem Strom geladen.
  • Weiß: Der Ladeanschluss ist freigegeben und Sie können das Ladekabel anschließen oder entfernen.
  • Rot: Ihr Fahrzeug hat ein Ladeproblem erkannt.

 

Regelmäßige Ladevorgänge

Tesla Model 3 lädt automatisch bis zum festgelegten Grenzwert, sobald er an eine Ladesäule angeschlossen wird. Wir empfehlen, dass Sie Ihren Ladegrenzwert auf Ihren täglichen Bedarf einstellen und nur vor einer Reise länger laden.

Im Alltag bietet es sich daher an, bis ca 80% zu laden, und immer ainen Rest von 20% einzuplanen.  Das ermöglicht dann ca 350 km Reichweite bei Maximaler Akkuschonung. Ein tägliches Laden ist im Alltag oft nicht erforderlich.

 

Wallboxen – Wo liegen die Unterschiede

Das neue Fahrzeug ist ist bestellt, nun heißt es für viele erst mal Ladeinfrastruktur schaffen. Liegt bereits Strom am Stellplatz, findet sich in aller Regel eine Möglichkeit auch ohne große Investition das Fahrzeug zu laden. Eventuell wird ein Adapter benötigt, welche da Sinn machen habe ich hier mal zusammengefasst.

Wer nun etwas mehr möchte, muss sich eine Wallbox, bei Tesla auch Wall Connector genannt anschaffen. Hier stellt man schell fest, daß die Preise von etwa 400 Euro bis zu mehreren tausend Euro reichen.

Der Unterschied wird leider nicht sofort für jeden sichtbar.

Grundsätzlich ist zu unterscheiden zwischen Wallboxen, die ein fest angeschlagenes Kabel haben, und Wallboxen, die eine Typ2 Steckdose haben.

Der Vorteil des festen Kabels ist, daß man nur ins Fahrzeug Einstelen muss (evtl. Freischalten) und laden kann. Bei einer Dose muss ein Typ2 Ladekabel zum Anschluss benutzt werden. Das muss dann normalerweise aus dem Kofferraum geholt, und angeschlossen werden. Danach aber wieder eingepackt werden. Da schon die Kabel und Stecker relativ teuer sind sind die Boxen mit angeschlagenen Kabeln oft auch etwas teurer.

Die wichtigste Technische Unterscheidung steckt jedoch im Gerät selbst.

So sind 1-phasige Ladestationen am Markt, die gerade einmal 3,7 kW Ladeleistung bringen. Wenn das Fahrzeug nicht mehr Leistung aufnehmen kann, ist das ausreichend.Wer aber nach ein paar Jahren ein neues Fahrzeug kauft, muss dann neu investieren. 3-phasige Ladestationen  sollten daher eigentlich Standard sein. Diese ermöglichen oft eine Leistung bis zu 22 kW.

Doch jetzt kommt der „teuerste“ Unterschied. Wird 3-phasig geladen, muss die Ladestation mit einem FI-Schutzschalter „Typ B“ oder „Typ A EV“ ausgestattet sein. Dies kann entweder in der Wallbox eingebaut sein, oder im Verteilerschrank. Das bedeutet, fehlt dieser im Gerät werden etwa 300 Euro zusätzlich beim Elektriker fällig. Der Tesla Wall Connector verfügt übrigens über keinen eingebauten Fehlstromschutzschalter und ist daher für ca. 530 Euro bei Tesla im Verkauf.

Ein weiterer Unterschied der Geräte sind Features, die gerade bei der Montage im Freien wichtig sind. Es gibt Geräte, die immer, ohne Freischaltung Strom liefern (z.B. Tesla Wall Connector) , und Geräte, die per Schlüsselschalter, RFID-Karte oder Fernbedienung aktiviert werden. Eine weitere Funktionalität ist eine Abrechnungsmöglichkeit des verbrauchten Stroms. Hier werden jedoch oft monatliche Gebühren fällig. Ebenfalls ein Interessantes Feature ist die Möglichkeit die Leistung zu regeln. Abhängig von z.B. anderen Verbrauchen im Haus lassen sich manche Wallboxen z.B. mit der Hausautomatisierung steuern.

Eine einfache Laderegelung für den Tesla Wall Connector habe ich hier mal beschrieben,

Ein paar gängige Ladestationen werden hier verglichen:

https://www.oeamtc.at/tests/elektromobilitaet/systemvergleich-wallboxen-2018

Meine Favoriten sind diese hier:
als günstige Version, als sehr robuste Version, oder

der Tesla Wall Connector wegen des schicken Designs und dem fest angeschlagenen Kabel.

Sinnvolle Adapter für E-Mobilisten

Die Lieferung des Tesla Model 3 rückt immer näher. Jetzt ist es an der Zeit sich über die Lademöglichkeiten Gedanken zu machen, und was noch an Adapter benötigt werden könnte.

Hier die Schnellübersicht:

adapter

Schutzkontakt Steckdose (Schuko)

Die Schuko Steckdose ist die in normale Steckdose in Deutschland. Sie findet sich eigentlich fast überall. Auch in Garagen. Dabei sollte allerdings beachtet werden, daß diese Steckdosen, bzw. die Verkabelung oft für keine besonders hohen Belastungen ausgelegt wurden. Hier wird nur 1 phase zum laden benutzt

Die Maximale Ladeleistung beträgt 13 A. Tesla Model 3 wird hier also ca 11 km je Stunde nachladen.

Vorteil: Überall verfügbar, mit (hochwertigem!)  Verlängerungskabel ist fast jeder Stellplatz erreichbar. Im Lieferumfang des Model 3 ist bereits alles was zum Laden notwendig ist.

Nachteil: Langsamste Art zu laden. Brandgefahr bei alten Installationen.

CEE 16 Blau (Campingdose)

Diese Art Steckdose findet sich meist auf Campingplätzen. Ansonsten ist sie nicht sehr verbreitet, eignet sich für das Laden eines Fahrzeugs aber ganz gut. Die Ladegeschwindigkeit ist damit immerhin fast 20% höher und liegt bei 3,7 kW. Das entspricht bei Tesla Model 3 immerhin 17 km Reichweitengewinn pro Stunde.

Cee 16 Rot (Starkstromdose)

Die CEE 16 Rot ist eine weit verbreitete Steckdose im Industriebereich, in der Landwirtschaft und auch in vielen Garagen. Der Vorteil ist, daß hier 3-Phasen Strom vorhanden sind, so daß die maximale Ladeleistung von 11 kW erreicht werden kann. Das entspricht einem Reichweitengewinn von 69 km je Ladestunde. Wird der UMC mit einem Adapter benutzt, ist jedoch nur ein 1-phasiges laden möglich.

go-e Charger

Der go-eCharger HOME+ ist eine äußerst kompakte mobile Wallbox. Neben umfangreichen Sicherheitsfunktionen wie Phasenerkennung, Erdungsmessung und Adaptererkennung, ist die Box mit RFID für die Zugangskontrolle sowie WLAN mit Hotspot und SmartHome Funktion ausgestattet und somit über die zugehörige App weitestgehend personalisierbar und updatefähig. 

Vorteil: UMC wird nicht mehr benötigt. Das spart viel Platz, da nur noch der go-eCharger und das Typ2-Kabel benutzt wird. Das spart viel Platz im Kofferraum

Nachteil: extra Anschaffung, relativ günstig und mit Top Service übrigens hier zu kaufen: https://www.nic-e.shop/mobile-ladestationen/

Adapter Schuko -> Campingstecker (CEE Blau)

Achtung! Die Ladeleistung von 3 kW muss dann am Fahrzeug eingestellt werden, um die Steckdose nicht zu überlasten. Bei Nutzung dieses Adapters wird sonst angenommen, daß mit 16 A geladen werden kann. Wenn  eine Fehlermeldung kommt, kann der Schukostecker gedreht werden.

Adapter CEE Blau -> Schuko

Das Fahrzeug wird mit 13A (3kW) laden.

Adapter Starkstrom -> Campingstecker

Dieser Adapter wird benötigt, um den neuen UMC an einer Roten CEE – Dose zu netzen. Dabei wird allerdings nur 1 Phase dem UMC zur Verfügung gestellt.

Adapter Starkstrom -> Schuko

Dieser Adapter wird eher selten benutzt.

Ladeleistung von Tesla Model 3 nun offiziell bestätigt

Die Spekulationen und Verwirrungen um die Ladeleistung des Tesla Model 3 sind nun aufgeklärt. Mit Überarbeitung des Internetauftritt von Tesla.com wurde auch die Seite „Laden zu Hause“ angepasst.

Die Ladeleistung AC liegt damit bestätigt bei 11 kW, und nicht wie zunächst anzunehmen war bei 16,5 kW. Tesla begründet die Ladeleistung von „nur“ 11 kW mit der höheren Effizienz der Ladung von Model 3.

bildschirmfoto 2019-01-27 um 09.56.01Foto:Tesla.com

Grundsätzlich bedeutet dies, daß das Laden an öffentlichen Ladestationen für Tesla Model 3 bei den derzeitigen Zeittarifen nun ca 50% teurer ist als bei einem Tesla Model S oder X. Diese Fahrzeuge können in der selben Zeit 50% mehr Strom aufnehmen und speichern. zu Hause macht es für viele sicher kaum einen Unterschied.

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Unterschied 1-phasiges und 3-phasiges laden

In Deutschland ist es durchaus üblich, daß in jedem Haus „3-phasiger“ Strom, auch Dreiphasenwechselstrom oder „Drehstrom“ genannt vorhanden ist. Das bedeutet, das 3 Leiter ins Haus gelegt werden (L1, L2, L3), die dann entsprechend der genutzten Geräte verteilt werden. Zu einer normalen Steckdose (Schuko-Steckdose) wird dabei nur einer der Leiter geführt, während große Verbraucher wie Durchlauferhitzer alle 3 Phasen bekommen, und so deutlich mehr Leistung aus dem Netz nutzen können.

Drehstrom-Steckdosen sind normalerweise Rote CEE-Dosen, die in der Ausführung 16A und 32A üblich sind. 32A, bzw 16A ist die maximale Stromstärke, die über einen Einzelnen Leiter fliessen darf.

Es ist durchaus möglich, nur einen einzigen der 3 Leiter aus einer Drehstromdose zu nutzen. Adapter hierfür sind im Handel erhältlich, und ermöglichen dann den Anschluss eines normalen 1-phasigen Ladegeräts, wie dem beim Tesla Model 3 mitgelieferten Ladegerät (UMC).

Über eine normale Steckdose sind dann durch Nutzung 1 Leiters und zusätzlich des Neutralleiters und der Erdung 16 A Stromentnahme möglich.

Bei 16A und einer Spannung von 230V bedeutet das eine mögliche Leistung von 3,7kW.

Wird nun ein 3-phasiges Ladegerät, wie der Juice Booster oder ein anderes mobiles Ladegerät benutzt (z.B. mobiles EVSE) ist dies auf 3 Leitungen parallel, also an einer CEE-16 Dose mit bis zu 11000W = 11kW möglich.

Hierbei werden nicht die 400V, die zwischen 2 Phasen vorhanden sind benutzt, sondern nur die 230V zwischen Phase und Neutralleiter.

Hier sollte aber unbedingt die Anschlussleistung des Hausanschlusses beachtet werden. Ich habe es nicht selten gesehen, daß gerade in alten Häusern auch mehrere CEE16 und CEE32 Dosen vorhanden waren, der Hausanschluss durch mehrere Durchlauferhitzer aber schon nahe an der Belastungsgrenze war. Hier macht es Sinn, dann über ein Lastmanagement nachzudenken. Der Tesla steht möglciherweise ja auch die ganze Nacht, und muss nicht unbedingt während alle duschen und gekocht wird mit 22kW laden.

Auch wenn ein 1-Phasiges Ladekabel benutzt wird, ist es im Regelfall sinnvoll bei vorhandener CEE-Dose in der Garage diese mit hochwertigem Adapter zu benutzen, anstatt eine alte Schukodose mit unbekannten Abzweigungen und möglicherweise schlechten Klemmen zu benutzen.

Die Kosten, die Beim Laden zu Hause Entstehen habe ich einmal hier zusammengefasst.

Tesla Wall Connector

Mit der Anschaffung eines E-Autos beschäftigt sich jeder Käufer auch mit der Frage der Lademöglichkeiten. Während beim Verbrenner die Fahrt zur Tankstelle zum regelmäßigen Ritual gehört, ist für viele das Aufladen zu Hause oder am Arbeitsplatz die beste Wahl.

Hier gibt es die Möglichkeit mit dem mitgelieferten 1-Phasigen Ladekabel ca. 15 km pro Stunde aufzuladen. Das klingt nicht viel, ist aber auch bei mehreren hundert Kilometern Fahrleistung pro Woche ausreichend – wenn man eben nicht binnen weniger Stunden einige hundert km nachladen muss.

Die bequemste Art zu Hause zu laden ist daher die Montage einer Wallbox, die auch Tesla im Sortiment hat. Zum Preis von derzeit 530 Euro kann diese in jedem Tesla-Store gekauft werden.

Die Wallbox ist in 2 Ausführungen Verfügbar. Einmal mit 2,50m langem Kabel (1050071-00-H) und einmal mit 7,5m (1050071-01-H) Kabellänge. Die ebenfalls verfügbare Variante 1050071-03-H  ist ein so genannter Destination Charger, an dem ausschließlich Teslas laden können.

Der Tesla Wall Connector kann zwar in kein Abrechnungssystem eingebunden werden und unterstützt (ohneBasteln) keine Authentifizierung, bietet aber ein Lastmanagement. Das heißt bis zu 4 Tesla Wall Connector können miteinander kommunizieren und sprechen die verfügbare und benutzte Leistung ab.

Der Anschluss muss durch einen Elektiker erfolgen, der vor den Tesla Wall Connector auch einen Fehlstrom Schutzschalter (FI Typ B oder FI Typ A EV) installiert.

Die Ladegeschwindigkeiten gibt Tesla wie folgt an:

fe18accb-74ea-4512-95ae-3324ce8b7692Quelle:Tesla.de

Tesla Model 3 kann jedoch nur mit 11 kW laden.

Was das Laden zu Hause so kostet wird hier beschrieben. 

Einen günstigen Stromanbieter findet ihr hier:

 

Die Bedienungsanleitung zum Wall Connector gibt es hier

Supercharger nur noch für Bestellungen bis 1.Februar kostenlos

Tesla hat heute das Ende des Empfehlungsprogramms bekanntgegeben. Nur noch bis zum 1. Februar 2019 ist es möglich bei Angabe eines Empfehlungscodes (z.B. Marcus60858) oder Bestellung über den Link https://ts.la/marcus60858 die Ersten 6 Monate (oder sogar 9 Monate wenn keine Probefahrt gemacht wurde) am Supercharger kostenlos zu laden.

Bei Angabe des Empfehlungscodes gab es ja nicht nur das kostenlose Laden für den geworbenen, sondern auch Prämien für den Werber.

Wenn Ihr jetzt noch beim Strom sparen möchtet, geht das wahrscheinlich am besten durch intelligente Auswahl einer Ladekarte, oder prüfen, ob Euer Stromanbieter wirklich der günstigste ist.

Einen Vergleich gibt es hier:

Tesla Model 3 – Ladekabel und Adapter

Tesla Model 3 wird bereits mit „Ladeequipment“ geliefert. Im Lieferumfang befindet sich:

  1. Ein „Tesla Mobile Connector“, oft auch UMC genannt, der es ermöglicht den Tesa Model 3 an einer normalen Steckdose oder an einer Campingdose zu laden.

eu_universal_mobile_connector_blue_1.jpgFoto:Tesla

  1. Ein ca 7,5m langes „Typ2“-Ladekabel, mit dem an öffentlichen Ladestationen geladen werden kann.

Mit dieser Ausstattung ist es durchaus möglich das Fahrzeug zu laden. Mit dem Tesla Mobile connector jedoch nur sehr langsam, an einer normalen Schuko-Steckdose nur ca 12-14 km Reichweite pro Stunde. Dies ist für viele sicher ausreichend. Bevor jedoch eine Steckdose für stundenlanges Laden benutzt wird, sollte diese von einem Elektriker überprüft werden. Gerade alte Installationen können problematisch sein, da sie nicht für Dauerbelastungen ausgelegt sind. Ist keine Neuinstallation geplant, sollte geprüft werden, ob die Schuko-Steckdose durch eine blaue CEE-Dose (Campingdose) ersetzt werden kann. Die Ladegeschwindigkeit ist hier zwar nicht viel höher, aber deutlich sicherer.

Ist am Stellplatz bereits eine rote CEE-16 Dose vorhanden, sollte diese benutzt werden. Für das mitgelieferte Ladegerät ist ein Adapter auf CEE16 Rot derzeit nicht im Angebot von Tesla. Es gibt dazu aber einige Adapter zu kaufen.

Wer schneller laden möchte muss hier etwas nachkaufen. entweder eine Wallbox  oder ein Ladegerät das auch mobil genutzt werden kann. Mit zunehmender Anzahl öffentlicher Ladestationen werden die mobilen Ladegeräte jedoch oft nur für das Laden bei Freunden oder im Notfall benötigt. Daher würde ich zu Hause eher zur Wallbox tendieren.

Das mitgelieferte Ladekabel für öffentliche Ladestationen ist ein 3-phasiges Typ2 Ladekabel, das an öffentlichen Ladestationen genutzt werden kann.  Hierzu sollte neben dem Ladekabel aber auch eine Ladekarte (siehe kleine Übersicht) vorhanden sein, da das „ad-hoc“ laden meist sehr teuer ist.

Ladekabel können nicht einfach verlängert werden, oder 2 Kabel einfach zusammengesteckt werden. Von im Internet beschriebenen „Hacks“ sollte Abstand genommen werden, da diese auch gefährlich sein können.

Beim Nachkauf eines Ladekabels sollte darauf geachtet werden, daß es für bis zu 22kW ausgelegt ist. Ein 1-phasiges Ladekabel ist zwar günstiger, macht aber zum laden des Tesla Model 3 wenig Sinn.

Ebenfalls wichtig ist übrigens aber auch die Auswahl eines passenden Stromanbieters. Einerseits lässt sich hier viel sparen, andererseits beeinflusst ihr damit auch den Strommix:

<a href=“https://a.check24.net/misc/click.php?pid=120065&aid=120&deep=oekostrom&#8220; target=“_blank“ rel=“noopener“><img src=“https://a.check24.net/misc/view.php?pid=120065&aid=120&cat=5&#8243; /></a>

 

Model 3 zu Hause laden – Kosten

Ein Tesla Model 3 kann natürlich bequem zu Hause geladen werden.

Über die Verschiedenen technischen Möglichkeiten werde ich noch einen eigenen Beitrag verfassen. Heute geht es um die Stromkosten, also was kostet es Tesla Model 3 nur zu Hause zu laden.

Zunächst is es wichtig zu wissen wieviele km man etwa pro Jahr fährt. Wer sich erstmalig mit Elektromobilität beschäftigt, glaubt oft die Akkugröße oder die Ladeleistung hat darauf Einfluss. Nein, eigentlich nur die Kilometer die pro Jahr gefahren werden.51axbbcd15l._sl1251_

Tesla Model 3 wird mit einer Reichweite von 560 km (WLTP) angegeben. Das heisst, in unrealistisch sparsamer Fahrweise beträgt der Verbrauch 0,135 kWh / km.

Bei 10.000 km Jahresfahrleistung also ca 1350 kWh

Real, verglichen mit anderen Fahrzeugen, sind ca 0,18 bzw 1800 kWh / 10.000 anzunehmen. Wer noch vorsichtiger rechnen möchte kann auch mit 2000 kWh rechnen.

Jetzt hängt alles am Strompreis. Dieser ist in Deutschland sehr Regional unterschiedlich. Bei meinem aktuellen Tarif bezahle ich noch 24,9 ct/kWh, dies wird aber ab 1.3.2019 auf 27,2 kWh ansteigen.

Die Kosten sind somit einfach zu rechnen:

bei   2000 kWh *0,272 € = 544 € je 10.000 km

oder 1800 kWh * 0,272 = 490 € je 10.000 km

Wirklich sparen könnt ihr also, indem ihr mal den Stromanbieter vergleicht. z.B. hier:

Preisübersicht öffentlich Laden Teil 2

Nach einigem Feedback zu meinem Post bezgl. Preisen, bei dem ich nur den Preis für 50 kwh Laden betrachtet habe, nun noch eine Übersicht der Anbieter für 10 bis 70kwh.

preisvergleich

Rot habe ich kWh Preise dargestellt, die höher liegen als der Haushaltsstrom.

Sollte Model 3 mit 16,5 kw laden können, sieht das übrigens Preislich etwas anders aus, da fast alle Anbieter auch Zeitkomponenten dabei haben.

preisvergleich2

Wer öffentlich laden will, sollte also sehr genau den Anbieter aussuchen.Derzeit versuche ich gerade Versicherungsangebote zu erhalten. Die normalen Vergleichsrechner kennen Model 3 leider noch nicht. Sobald es hier Neuigkeiten gibt beschäftige ich mich dann mit diesem nicht unwichtigen Thema.