Neue Beiträge – Corona ist (fast) vorbei

In den letzten Wochen wurde ich recht häufig angeschrieben, wann ich mal wieder ein paar neue Beiträge veröffentliche.

Trotz der „Corona-Pause“ ist ja viel passiert, und ich habe auch einige Neuerungen in der Loxone Hausautomatisierung realisiert.

Für die zukünftig besseren Bilder im Blog ist jetzt eine Drohne von DJI, die Mavic Air 2 hinzugekommen. Einen ausgiebigeren Bericht dazu in den nächsten Tagen.

Etwas unerfreulicher ist eine neue Schramme in der hinteren Stoßstange meines Tesla Model 3. Hier bin ich beim Rückwärts ausparken gegen ein anderes Auto gefahren. Zu diesem Zeitpunkt war nach dem Aktivieren des Rückwärtsgangs die Kamera schwarz. Ich habe aber auch kein piepsen vernommen, und war wohl generell etwas unachtsam. Leider lies sich auch das Video zu diesem Zeitpunkt nicht speichern.

Es sind also einige Beiträge in der Vorbereitung und ich freue mich darauf, diese in den nächsten Tagen auch zu veröffentlichen. Wer jetzt sagt, Corona ist noch nicht vorbei hat sicher auch Recht, aber die Gefahr sich anzustecken, oder andere anzustecken ist überaus überschaubar geworden.

Unterhaltskosten und Strompreise

Zwischenzeitlich ist bei mir nun 1 Jahr vergangen. Dieses war wirklich unglaublich schnell vorbei, und in dieser Zeit habe ich bis heute mit „Tessi“ immerhin 34245 km zurückgelegt. Und jeder Kilometer war wirklich toll.

Zeit, um noch einmal die aufgestellte „Kostenrechnung“ anzuschauen, und auf ein paar Themen nochmal etwas genauer einzugehen. Denn es gab ja auch ein paar ziemlich unvorhersehbare Dinge.

Nach der Lieferung meines Tesla Model 3 hatte ich ein paar Beanstandungen, die erstaunlich unbürokratisch von Tesla behoben wurde. So wurden die kleineren Lackfehler mit einer Zahlung von 1300 Euro abgegolten.

Bildschirmfoto 2020-03-10 um 15.23.53Als Neupreis setzte ich damals für ein Model 3 Long Range AWD (also die Allradversion für Langstrecken) mit Premium-Innenausstattung  56.380€ an. Am Ende waren es dann aber durch ein paar Änderungen jedoch 60,080.00 abzgl. 2000 Euro Umweltbonus und weitere 1300 Erstattung, so daß der Preis dann bei 57480 Euro lag – mit der Full Self Driving Option.

Nachträglich folge dann noch die Anschaffung von 19 Zoll Felgen und Ganzjahresreifen (1500 €) , und das Upgrade mit dem Acceleration Boost (1800€). Die ursprünglichen Felgen wurden allerdings für 1000€ verkauft.

Im Italienurlaub wurde das Fahrzeug von der Tür eines anderen Fahrzeugs beschädigt. Ich hatte hier nach Kostenvoranschlag vom Bodyshop abgerechnet und 3200 Euro erhalten. Zwischenzeitlich habe ich den Schaden fast perfekt von einer lokalen Werkstatt beseitigen lassen. Hier sind ca 2800€ am Ende übrig geblieben.

Aktuell sieht die Rechnung also so aus:

Investiert wurden somit bisher 56980 Euro.

Der Zustand des Fahrzeugs ist optisch nach 1 Jahr noch sehr gut, ein Test bei „Wir Kaufen Dein Auto.de“ hat einen Ankaufspreis von 45.000 Euro ergeben. Der Strassenpreis liegt allerdings deutlich höher.

Das bedeutet nach 1 Jahre einen Wertverlust von 11980 Euro, bei gefahrenen 34000 km.

Meine Stromkosten lagen insgesamt bei deutlich unter 100€ wegen zunächst kostenlosem Supercharging und der hier reichlich vorhandenen kostenlosen Lademöglichkeiten. Danke an Aldi, Lidl, Kaufland und Ikea…

Ansonsten sind hier noch 980 Euro für die Haftpflicht und Vollkaskoversicherung angefallen. Und in der Waschanlage habe ich bisher 70 Euro gelassen. Soll ja gut aussehen.

Aktuell betragen die Kosten mit Wertverlust also 13130 Euro und entsprechen damit ca 38 ct/km.

Wenn ich nun die Rechnung auf die damals angenommene Nutzungsdauer von 5 Jahren fortsetze komme ich auf folgende Kalkulation:

Der Wertverlust wird bei ca 35000 Euro liegen, weitere 4 Reifensätze werden ca 3200 Euro kosten, und gute weitere 4000 Euro an die Versicherung gehen. Auch für die Fahrzeugpflege werden gute 800 Euro zusammenkommen. Bleibt der Strom weiterhin so günstig, werden also 43000 Euro anfallen, und ich werde in dieser Zeit weitere 130.000 km zurücklegen.

Dann wären wir effektiv im günstigsten Fall bei 26ct / km. Sollten die Stromkosten zukünftig anfallen, würden hier ca 5000 Euro hinzukommen und die kosten auf 29ct/km erhöhen.

Weiterhin ist der Haupt-Kostenfaktor der Wertverlust.

Wer nicht die Möglichkeit hat kostenlos zu laden, kann zumindest die Preise recht einfach nieder halten. Der AnbieterAWATTAR bietet die Möglichkeit, ström Börsenpreisabhängig zu beziehen. Wer sein Fahrzeug vor allem nachts lädt kann so den Preis beim laden daheim schnell deutlich unter 22ct / kWh drücken.

 

 

 

Tesla in Loxone integrieren

Nachdem ich ja bereits ein paar Varianten gezeigt hatte, um z.B. Homelink zu benutzen um die Anwesenheit des Teslas zu erkennen, bin ich nun einen Schritt weitergegangen. Ich wollte endlich eine Umfassende Integration, mit automatischer Freischaltung und auch die Anzeige der Fahrzeugdaten in der Loxone App bzw. am Wanddisplay.

Ich hatte mich also mit der Thematik etwas beschäftigt, wie man an die Daten kommen kann. Ich hatte mich recht schnell für IOBroker entschieden. IOBroker ist ein Tool für das es eine Vielzahl Adapter gibt, um alle möglichen Geräte zu integrieren. Ich wollte nicht nur mein Model 3, sondern auch den smarten Stromzähler (ein Modell von Discovery) und ein paar weitere Dinge Integrieren. Den smarten Stromzähler, weil der Hausanschluss recht knapp bemessen ist.

Zunächst habe ich also eine Raspberry Pi 4   bestellt.Er bietet die ideale Grundlage, um auch noch weitere Aktionen zu übernehmen.

Die Installation von IOBroker geht schnell. Per ssh einloggen, und dannzunächst node.js installieren:

curl -sL https://deb.nodesource.com/setup_10.x | sudo -E bash -
sudo apt-get install -y nodejs

danach Biobroker:

curl -sL https://iobroker.net/install.sh | bash -

 

Schon kurz danach kann man dann auf die Webseite zugreifen und die notwendigen Adapter installieren. D

Bildschirmfoto 2020-03-08 um 10.36.10

er Tesla-Adapter aber manuell von https://github.com/dbweb-ch/ioBroker.tesla-motors/ genommen werden. Dazu unter Adapter oben auf die Katze drücken, und als Quelle https://github.com/dbweb-ch/ioBroker.tesla-motors/ angeben.

Nach Eingabe der Tesla-Accountdaten werden die Datenpunkte angelegt, und man kann diese direkt unter Objekte sehen:

Bildschirmfoto 2020-03-08 um 10.41.06

Für die Kommunikation mit Loxone gibt es nun 2 Möglichkeiten. Zum Austausch numerischer Werte kann man einfach in Loxone einen HTTP-Eingang anlegen, und von diesem direkt Werte Abfragen. Hierzu muss lediglich noch der Adapter „Simple RESTful API“ installiert werden. Will man nun z.B. den Kilometerstand in Loxone anzeigen, so sucht kann man einfach das Objekt „ODOMETER“ nehmen, und den HTTP-Eingang mit der URL „http://192.168.178.141:8087/getPlainValue/tesla-motors.0.vehicle.odometer“ belegen. Dann noch den zugehörigen HTTP-Befehl anlagen:

Bildschirmfoto 2020-03-08 um 10.53.46

Die 2. Möglichkeit eigene sich für Texte. Hierzu einen HTTP-Texteingang in Loxone anlegen, und in IOBroker den JavaSkript Adapter installieren. Hier kann dann sehr einfach via Skript ein Wert an Loxone gesendet werden:

var result;

on({id: 'tesla-motors.0.vehicle.odometer', change: "ne"}, function (obj) {

var value = obj.state.val;
var oldValue = obj.oldState.val;

try {

var odo = JSON.parse(getState("tesla-motors.0.vehicle.odometer").val);

require("request")(('http://user:pass@192.168.178.x/dev/sps/io/VCI81/' + String(getState("tesla-motors.0.vehicle.odometer").val)).on("error", function (e) {console.error(e);});

} catch (e) { console.error(e); }

});

Das gibt nun völlig neue Integrationsmöglichkeiten. Meine Umsetzung war nun zunächst das freischalten der Ladestation nur dann, wenn Tessi auch wirklich gerade in der Einfahrt parkt. Zusätzlich kann ich die Ladeleistung drastisch verringern, wenn die Belastung des Hausnetzes zu groß wird z.B. beim duschen. Zum Thema Steuerung der Ladeleistung des TWC hatte ich ja letztes Jahr bereits einen Artikel gemacht. Hier hat sich auch einiges getan, so daß ich in den nachten Tagen hoffentlich den Neuen TWC, der per WLAN gesteuert werden testen werde.

Datenschutz an Ladestationen

Für einen Blogartikel, den ich in den nächsten Tagen veröffentlichen werde habe ich mich etwas intensiver mit Themen rund um das Schnallenden beschäftigt. Ich bin etwas darüber erschrocken, in welchem Umfang Daten von den Betreibern erhoben werden. Ich selbst hätte damit nicht gerechnet, und sehe bisher auch nicht, warum es zulässig sein sollte.

Wie läuft das Laden an einer Ladestation eigentlich an: Man steckt den CCS-Stecker in sein Fahrzeug, und schaltet dann mit einer Ladekarte oder App die Ladung frei.

An dieser Stelle war für mich noch alles OK – Es wird im Hintergrund (dem Backend) angefragt ob die Ladekarte bekannt ist, und im Positivfall eben gespeichert, daß Karte „04XXXXXX123456“ jetzt berechtigt ist zu laden.

Einverstanden bin ich auch, daß der Zählerstand zu Beginn und Ende des Ladevorgangs gespeichert wird, und für die Abrechnung an den Kartenausgeber weitergegeben wird.

Doch die Speicherung am Schnelllader ist deutlich intensiver. Folgende Daten werden mit dem Ladevorgang nämlich übermittelt und gespeichert:

– Ladezustand des Akkus vor und nach der Ladung
MAC-Adresse des Fahrzeugs
Kilometer– und Tageskilometerstand des Fahrzeugs
– Lade- und Leerlaufzeit
– Lastkurve und -verlauf
– Außentemperatur
Fahrzeugmodell
– Aufenthaltsdauer

Anhand dieser Daten ist es nun möglich umfangreiche Bewegungsprofile zu erstellen. Der Betreiber weiß nun, wenn man gelegentlich mit unterschiedlichen Karten lädt, welche man hat. Und wieviele km so in einem Zeitraum gefahren werden. Auch ob man an anderen Stationen noch lädt. Das ganze natürlich mit Standorten verknüpft, so daß sogar über den Verbrauch Rückschlüsse auf die Fahrweise geschlossen werden können.

Ich habe nun an verschiedene Betreiber Anfragen bzgl. der Speicherung dieser Daten gestellt, und bin gespannt, wie die Resonanz sein wird.

 

 

 

Tesla Model 3 – Ladeprobleme an DC-Ladern

Letzte Woche war ich erstmal davon betroffen, daß mein Model 3 das laden an einer DC-Ladestation verweigert hat.

Was war passiert? An Ladestation (https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/Deutschland/Karlsruhe/BFTEFA-Tankstelle-Wolfartsweierer-Strasse-46/26032/ )  habe ich die Ladung ganz normal mit meiner ESL-Karte gestartet. Die Ladung hat begonnen, ist aber nach 30 Sekunden abgebrochen. Ich habe daraufhin alles probiert, um die Ladung wieder zu starten. Also Reset, Stecker raus und warten usw.

Als dies nicht half, bin ich zur nächsten Station gefahren. Auch hier war ein DC-laden nicht möglich. Ich habe das AC – Laden probiert, das ohne Probleme angelaufen ist.

Die Roadside-Assistance von Tesla hat mir daraufhin empfohlen, das Fahrzeug „einschlafen“ zu lassen. Genau das half dann wirklich. Denn nach dem einschlafen, hat wieder alles funktioniert.

Der schnellste Weg dazu ist übrigens die Nutzung der Funktion „Fahrzeug ausschalten“ unter dem Menüpunkt „Sicherheit“. Dazu einfach im Fahrzeug bleiben und „Fahrzeug ausschalten“  wählen. Jetzt nichts mehr machen. Keine Pedale treten, und auch keine Tür öffnen oder schliessen. Nach ca 2 Min sind sämtliche Lampen aus, und man hört ein „Plop-Geräusch“ von unter dem Fahrzeug. Jetzt einfach die Bremse antippen, und er lebt wieder. Danach funktioniert das DC-laden wieder.

Tesla Dellenreparatur – was kostet ein Parkschaden?

Wie vor einiger Zeit geschrieben wurde mein Tesla Model 3 auf einem Parkplatz beschädigt und hatte eine Delle.

Ich habe mir einige Angebote für die Reparatur eingeholt, und war von der Preisspanne mehr als überrascht. Die Preise variierten zwischen 300€ für Smartrepair bis 3950€ für Tür tauschen und halbes Fahrzeug neu lackieren.

Ich habe mich für die Reparatur bei einem lokalen Betrieb hier entschieden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:

Vorher:

Wer im Raum Karlsruhe einen kompetenten Karosseriebetrieb sucht, dem kann ich ganz klar:

AMF Autoservice & Lackiercenter
Röllerstr. 6a

76327 Pfinztal-Berghausen

empfehlen. Zwar (noch) kein zertifizierter Bodyshop, aber ein Top Betrieb.

Ist e-Mobilität eigentlich alltagstauglich ?

Diese Frage stellen mir tatsächlich viele. Doch lässt sich diese Frage wirklich so pauschal beantworten?
Ich beantworte sie für mich mit einem klaren JA. Warum? Seit dem 27.3. habe ich mein Tesla Model 3 und konnte damit bis heute knapp 17.000 km zurücklegen. Strom war immer verfügbar, ich hatte also nie „Reichweitenangst“. Viel bezahlt für das Laden habe ich auch nicht. Aufgrund der doch recht verbreiteten kostenlosen Lademöglichkeiten sind bisher nur 30€ incl. Parkgebühren angefallen.

Ich habe mich aber auch intensiv mit den Lademöglichkeiten beschäftigt. Wer das nicht tut, und auch nur öfffentlich lädt kann je nach Karte und Säule auch gerne auf Kosten von 4€ / kwh kommen. Das finde ich das größte Problem: Es ist schlicht unüberschaubar, wie man wo laden kann. Eine Hilfe ist da sicher auch die Internetseite „https://www.plugchecker.com/“ auf welcher recht übersichtlich die Preise der einzelnen Anbieter angezeigt werden.

Hier ein Beispiel, an dem schnell klar wird, daß es an kostenpflichtigen Säulen enorme Preisdifferenzen je nach gewählter Freischaltung gibt.

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Einen Nachteil gegenüber einem Verbrenner hatte ich bisher noch nicht. Die Nutzung erfolgte auch auf längeren Strechen, also Von Karlsruhe nach Berlin und zurück – das waren immerhin 1400 km in 2 Tagen. Oder an den Gardasee. Ich musste bisher auch noch nie darauf warten, daß das Fahrzeug geladen ist. Es hat immer auf mich warten müssen.

Strom gibt es quasi überall. Ich frage wenn ich in Hotels gehe oft vorher, und kläre ab, ob eine Steckdose irgendwo vorhanden ist, und ob man mir diese zur Verfügung stellen kann. Klar, werden da nur 17 – 20 km / Stunde nachgeladen, wenn kein Starkstromanschluss verfügbar ist Das hat mir aber bisher wirklich immer gereicht.

Wann ist ein e-Fahrzeug also jetzt nicht geeignet? Nun, ich kann mir vorstellen, daß es einige Planung erfordert, wenn man in einem Innenstadtbereich zur miete wohnt, und keinen Parkplatz mit Strom hat. Oder eben 800 km aus prinzip ohne Pause durchfahren will. Schaffen die meißten Verpennerfahrer in der Realität zwar auch nicht, reden es sich aber ganz gerne ein.

Gelegentlich werde ich auch gefragt, warum ich mich nicht für Wasserstoff entschieden habe. Das ist einfach. Hier in Karlsruhe gibt es zwar 2 Tankstellen, aber es ist fast unmöglich ein H2Mobil so zu nutzen wie ein Elektromobil. Außer ich bin nur in der Stadt, und fahre immer an der Tankstelle vorbei. Wo ich dann aber dabeistehen muss, während er betankt wird. Ich bin überrascht weiviele gar nicht wissen, dass ein Wasserstofffahrzeug auch ein E-Mobil ist, nur mit winzigem Akku und zusätzlich eingebautem Kraftwerk..

Fazit: Ich bin überzeugt, für viele ist es perfekt. Ich bin aber auch überzeugt, daß es Menschen gibt, für die es einfach nicht passt.

Sollte jemand einen Tesla bestellen wollen, würde ich mich freuen, wenn mein Link benutz werden würde: https://ts.la/marcus60858

 

Wireless Controller für Tesla Model 3

Ich hatte nun Zeit einige Controller zu testen, um die Atari-Spiele (besonders Beach Buggy) sinnvoll spielen zu können.

Eigentlich wollte ich hier mehrere Modelle vorstellen. Von 7 gekauften Geräten hat aber nur 1 Gerät korrekt funktioniert:

EasySMX PS3 Controller, 2,4G Wireless Gamepad, Joysticks Dual Vibration Turbo für PS3 / Android Phone Tablet/Windows-PC (Tarnung)

61GhHHu2UWL._SL1200_

Heisst: Ihr habt wahrscheinlich nicht viel Auswahl. Das Gerät liegt aber TOP in der Hand !

DC – Schnellader für zu Hause

Bekanntlich wird bei einem Tesla Model 3 ein Ladekabel mitgeliefert, das es Euch ermöglicht zu Hause mit bis zu 3,7 kW zu laden, falls ihr blaue CEE – Dose (Campingdose) oder eine Rote CEE – Steckdose und einen Adapter habt. Bei einem Adapter solltet ihr ernsthaft etwas vernünftiges nehmen. Denn da gibt es riesige Qualitätsunterschiede bei den Steckern und Kabel. Ich empfehle hier klar die Mennekes – auch wenn ich die Firma Mennekes ansonsten eher nicht mag!

Das Laden mit 3,7 kW bringt nun aber nur  20km / Stunde Reichweite.

Wer mehr möchte kauft dann eine Wallbox und/oder (was ich wirklich empfehlen kann) einen Juice Booster.  Damit lässt sich das Model 3 an jeder Starkstromdose mit 11 kW aufladen. Das entspricht dann bis zu 70km / Stunde.

Hier ist nun die Grenze des Wechselstromladens erreicht, da der von Tesla Verbaute AC/DV – Wandler nicht mehr Leistung liefern kann. Wer mehr möchte muss jetzt mit Gleichstrom laden.

Hier habe ich ein geniales Gerät gefunden, und mir gleich mal persönlich angeschaut. Es handelt sich um die DC-Ladegeräte von „Ladetechnik Nord“ aus Sylt. Ich habe die Firma letzte Woche besucht, und mir das Wundergerät einmal genauer angeschaut, da aus der Webseite leider nicht alle Informationen ersichtlich sind:

Es gibt 3 Varianten: 30kW – 45kW und 60 kW (180 km/h – 270 km/h – 360km/h). Die Geräte werden an einem 63A – Starkstomanschluss betrieben – das kann aber auch untergeregelt werden. Die Geräte sind als sehr einfache Portable Geräte gebaut, und die Software ist sehr einfach gehalten. Sicher für die meisten ausreichend. Der Preis bewegt sich zwischen 7500 Euro und 11900 Euro je nach Modell.

Ich selbst habe keinen bestellt, da mir ein paar Dinge einfach fehlen, die da einfach da sein müssten. Meine Wunschliste:

  1. Erkennung des Fahrzeugs, und Freischalten der Ladung nur für bekannte Fahrzeuge (Das Auslesen des Fahrzeugs ist bei CCS möglich).

2. Speichern der geladenen Energie je Fahrzeug und Möglichkeit des Zugriffs auf diese Daten per Webinterface. Ebenso Konfiguration der Fahrzeuge per Web-Interface.

CHR-45-CHAdeMO-CCS-frei-gestellt-248x300

 

Wie gesagt, das ganze macht einen soliden Eindruck, und sollte Ladetechnik Nord oder ein anderes Unternehmen das umsetzen wäre ich dabei. So wird es wohl das nächste Projekt geben: Ich baue mir eine DC-Ladegerät selbst 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

Tesla Model 3 – Probleme mit dem Umweltbonus

Seit einigen Tagen häufen sich die Meldungen, daß es derzeit vermehrt zu Ablehnungen der Anträge zum Umweltbonus in Deutschland kommt.

Der Umweltbonus ist eine Förderung, mit dem der Kauf eines E-Fahrzeugs mit 4000 Euro gefördert wird. Es gibt dazu ein paar Bedingungen:

  1. Der Hersteller muss 2000 Euro davon übernehmen
  2. Der Basispreis des Fahrzeugs darf 60.000 Euro netto nicht übersteigen.
  3. Das Fahrzeug darf in keinem anderen EU-Land günstiger sein (also der Hersteller darf den Bonus nicht erst aufschlagen, dann abziehen…)

Nun stellt sich klar die Frage, warum es zu Ablehnungen kommt. Die Liste der Förderfähigen Fahrzeuge gibt es hier: Download

Demnach ist eine Förderung für diese Modelle möglich:

Bildschirmfoto 2019-08-02 um 12.23.10

Die Ablehnung beruht derzeit aber auf den Rechnungen, die Tesla ausstellt. In vielen Fällen fehlt hier der Abzug des Umweltbonus, der aber separat ausgewiesen sein muss.  Teilweise wurden auch Rechnungen beanstandet, bei denen der Autopilot separat ausgewiesen war, da BAFA davon ausgeht, daß dieser Bestandteil des Fahrzeugs ist. Daher Achtung – vor Bezahlung der Rechnung sollte unbedingt auf die korrekte Rechnung bestanden werden. Ansonsten hat man keine Chance den Umweltbonus zu erhalten!

 

Kopfstützenhalter für Tesla Model 3 bauen

Auf der letzten Reise hatte ich festgestellt, daß es gar nicht so einfach ist für die Kunder auf dem Rücksitz iPad oder DVD-Monitore zu montieren.

Ich habe mich daher entschieden eine passende Lösung zu suchen, die Optisch nicht zu gebastelt aussieht. Das Ergebnis war ganz ordentlich:

Benutzt habe ich eine Halterung von Amazon, welche jedoch nicht an den Metallstreben befestigt werden kann, sondern dahinter geschoben werden muss. Dazu einfach an der dünneren Strebe das Plastikteil anschneiden und mit einer 8mm Endkappe versehen.

 

Die Montage ist ganz einfach. In der Mitte zwischen Kopfstütze und Sitz rein, das dünnere Ende (mit der Endkappe nach vorne) dabei zu einem zeigen lassen. Dann ganz nach links, und durch eindrücken der Feder hinter die rechte Strebe drücken. Der Sitz ist perfekt.

Maingau erhöht Preise um 66% drastisch

Mit „EinfachStromLaden“ hatte es Maingau-Energie geschafft auch mich zu überzeugen, meinen Stromanbieter zu wechseln, und das TOP-Angebot den Autostrom für nur 15ct/kWh zu erhalten.

Doch schon nach wenigen Wochen werden die Preise nun zum 1.8.2019 drastisch erhöht:

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Damit wird gerade für Tesla-Fahrer die Karte besonders unattraktiv.

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Das „Volladen“, also ca 60kWh kostet dann ohne Haushaltsstrom saftige 50ct/kWh, also fast 30 Euro.

Ich höre zwar sehr häufig, daß bis ca 70ct/kWh der Stom immernoch billiger als Benzin ist, meine Überzeugung ist aber dennoch, daß gerade der Autostrom mehr gefürdert werden muss, wenn der Umstieg gelingen soll.

Tesla Model 3 stromlos machen – Der echte Reset

Gestern war ich auf einer Fahrt nach Bamberg. Auf der Autobahn wollte ich den Warnblinker einschalten, bin dabei aber auf die SOS – Taste gekommen. Den Notruf habe ich direkt abgebrochen, doch wurde direkt das Mikrofon aktiviert und dieser Ton auf den Lautsprechern wiedergegeben. Zusätzlich war ab diesem Moment auch LTE nicht mehr verfügbar.

Ein normaler Reset mit den Scrollrädern brachte ebensowenig Besserung wie auch einschlafen lassen.

Erstmals half nur das „stromlos“ machen.

Wichtig dabei ist:

– Alle Fenster ÖFFNEN. Wenn das Auto stromlos ist, und dann jemand die Tür zumacht geht etwas kaputt.

– Tür hinten rechts öffnen

– Frunk öffnen

Jetzt die Abdeckung der Batterie im Frunk abnehmen.

Nun die Batterie am Minuspol abklemmen, und etwas dazwischen legen, damit es nicht versehentlich Kontakt gibt. Am besten einen Steckschlüssel zum lösen der Polklemme benutzen.

Nun an der Rücksitzbank die Entriegelungen ertasten und diese vorsichtig anheben.

Unter einer Styroporabdeckung befindet sich ein grauer Konnektorblock. Wird dieser durch herunterklappen des Bügels entriegelt wird es sofort ganz leise.

Jetzt einfach 1 Minute warten und die Ruhe des völlig abgeschalteten Fahrzeug genießen.

Nun den Konnektor wieder verriegeln und danach die Batterie wieder anklemmen. Etwa 30 Sekunden später lebt alles wieder.

CCS – Adapter für Tesla Model S und X

Tesla Model 3 istvon Beginn an mit der Möglichkeit an CCS zu laden ausgestattet. Seit Anfang Juni ist nun ein Adapter verfügbar, der das Laden von Model S und Model X an CCS – Ladestationen ermöglicht.

CCSAdapter

Quelle: Tesla.com

 

An vor 2019 hergestellten Fahrzeugen ist es notwendig noch ein Steuergerät im Fahrzeug nachzurüsten. Der Adapter einzeln ist im Servicecenter für ca. 200 Euro zu haben – Mit Nachrüstung der Steuerbox werden ca. 500 Euro berechnet.

Geraden in Gegenden ohne Supercharger ist dies die perfekte Ergänzung.