Archiv der Kategorie: Model 3

Materialmix der Karosserie eines Tesla Model 3

Aufgrund der Beschädigung meiner Beifahrertür habe ich mich nun mit den verschiedenen Materialien der Karosserie des Tesla Model 3 beschäftigt.

Ich bin einmal hier fündig geworden: Aufbau Tesla Model 3

und in einem Video: Video Material-Mix

Das bedeutet, daß die Türen aus Aluminium sind, und daher ein „Smart Repair“ nicht möglich ist. Ich warte nun auf Antwort des BodyShop, wie eine Reparatur aussehen kann.

Gersten habe ich übrigens die Daten der gegnerischen Versicherung erhalten, um meine Ansprüche geltend zu machen. Ich bin auf die Antwort gespannt.

 

Parkrempler in Italien von Sentry Mode dokumentiert

Am Mittwoch den 19.6.2019 um 12:40 hat mein wunderbarer Tesla eine ordentliche Schramme kassiert. Eine alte Frau hat ihr Fahrzeug neben meinem Tesla eingeparkt und beim aussteigen mehrfach ihre Tür gegen meine Beifahrertür gehauen. Seither habe ich eine hässliche, tiefe Delle mit Lackschaden. Die Dame hat sich die Delle kurz angesehen, sich umgeschaut, ob es jemand gesehen hat, und ist dann weitergegangen. Das Kennzeichen des Fahrzeugs ist glücklicherweise sowohl von der linken Kamera beim herfahren und von der rechten Kamera beim einparken aufgenommen worden.

Das ganze war auf dem Parkplatz von Famila in Lonato del Garda. Ich habe mich nun mit dem Kennzeichen an „Zentralruf.de“ gewendet und warte, daß ich die Versicherungsdaten des Fahrzeugs erhalte. Danach werde ich versuchen den Schaden, der nach einer Schätzung einer Karosseriewerkstatt bei mindestens 1200 Euro liegt dort einzufordern.

Ein Teil des Videos seht ihr hier:

Roadtrip an den Gardasee mit Tesla Model 3

Unser Pfingsturlaub war lange vor der Auslieferung des Tesla Model 3 gebucht. Als Familie mit 3 Kindern haben wir eigentlich auch einen VW T5 – Diesel. Ein bequemes Reisegefährt. Model 3 bietet jedoch nicht weniger Komfort. Dazu viel Laufruhe, und man kann sich mit den Kindern besser unterhalten, da diese nicht so weit weg sitzen.

Unsere Fahrt begann in Karlsruhe. Ich habe hierzu erstmalig auf 100% geladen – nur zur Sicherheit. Abfahrt  war Samstag, 15.Juni um 2:30. Alle 3 Kinder ( 11, 8 und 5 Jahre ) haben es sich auf der Rückbank zum weiterschlafen bequem gemacht. Da dies ein Hauptreisewochenende in den Pfingstferien war, wollten wir möglichst früh Brennero erreichen.

Unser erster Halt sollte nach 149km der Supercharger in Ulm Seligenweiler sein. Dieser einfach nur, um einen Kaffee zu holen. Rechnerisch notwendig wäre er eigentlich nicht gewesen. Seligenweiler erreichten wir um 3:40. Ich konnte fast die gesamte Strecke mit Autopilot durchfahren, außer an stellen, an denen es möglich war mehr als 150 km/h zu fahren. Leider war um den supercharger nicht möglich dort einen Kaffee zu bekommen, da die Raststätte erst um 6 Uhr wieder öffnet. Um zur Esso-Tankstelle in der Nähe zu laufen war mir der Weg allerdings zu weit. Auf die Toilette kann man nachts dort übrigens im Hotel neben dem Supercharger. Bis alle wieder im Auto auf ihren Plätzen waren hatte ich dann 20 Minuten geladen und lag bei 92% SOC.

Auf der weiteren Fahrt über die A8 Richtung Brennero nahm der Verkehr nun stetig zu. Autopilot war weitgehend problemlos möglich, so daß es sehr entspannt weiterging. Weitere 274 km waren somit kein Problem so daß wir den supercharger mit 21% SOC erreichen konnten. Hier gab es erstmal Frühstück. Preislich absolut TOP, Kaffee für 2€ und frische Croissants für 1,60€. Nach einer gemütlichen, doch etwas ausgedehnteren Pause konnten wir mit 95% unsere Fahrt fortsetzen. Die länge der Pause war nicht durch das laden bestimmt, sondern durch das anstehen im Shop, das Frühstück usw. Da musste eher das Fahrzeug auf uns warten.

Es folgte die letzte Etappe bis zu unserer Unterkunft – Weitere 233 km welche wir durch die ewigen Bergabstrecken mit minimalem Stromverbrauch erledigten. Bei Ankunft hatten wir noch eine Restreichweite von 200 km.

Jetzt kam das erste „Ladeproblem“. Das gemietete Ferienhaus hatte einen Stromanschluss, der nur den Bezug von 3 kW – ja richtig gelesen – 3000W für das gesamte Haus erlaubte. Bei Überschreitung wurde spätestens nach 45 Minuten der Hausanschluss abgeschaltet, und zeigte eine Überlastmeldung an. Laden war daher nur möglich, wenn keine anderen Verbraucher wie Klimaanlage, Backofen oder Kaffeemaschiene liefen.

Es hat also alles geklappt. Leider hat auf dem Parkplatz des Famila – Einkaufcenter in Lonato del Garda eine Italienerin beim aussteigen aus ihrem Fahrzeug 3 mal Ihre tür gegen meine Beifahrertür gehauen, und dabei mit ihrem weißen Opel Meriva eine Delle und einen Lackschaden hinterlassen. Sentry hat das aufgezeichnet, so daß ich das Kennzeichen der Frau habe, und auch das Video zeigt, wie sie den Schaden begutachtet, und sich umschaut, ob es jemand gesehen hat. Ich versuche nun herauszufinden, wer das war, und die Versicherung zu belangen. Es war übrigens das erste mal, daß eine Aufnahme des Sentry bei mir brauchbar war. Den Teil, auf dem man das Kennzeichen sieht, und da wo man die Person Frau beim aussteigen sieht habe ich mal weggelassen. Falls dennoch jemand weis, wer das ist, freue ich mich über eine Nachricht. Ich versuche jetzt mal mein Glück deren Versicherung zu kontaktieren.

Die Rückreise war übrigens ebenfalls unspektakulär und ohne Zwischenfälle. Wir hatten noch einen Stop im Legoland gemacht. Da wäre laden toll gewesen, doch leider waren die 2 einzigen Ladeplätze von PlugIn Hybriden den kompletten Tag blockiert. Daher plädiere ich immer mehr für Strafgebühren wenn man gerade an solchen Plätzen das Fahrzeug nicht entfernt wenn es vol ist. Das sollten mindestens 25€ / Stunde sein.

Der Gesamtverbrauch für die Tour incl. Fahrten vor Ort: 310 kWh für 1872 gefahrene km. Bezahlt für Strom habe ich durch die inkludierte Superchargernutzung nichts.

 

Roadtrip an den Gardasee

Die Vorbereitungen laufen 🙂

Nächste Woche geht es an den Gardasee – mit dem Tesla Model 3.  Die Planung der Route sieht wie folgt aus:

Abfahrt in Karlsruhe mit 100% Ladung. Ich werde erstmals auf 100% aufladen. Dann wird meine Erste Station der Supercharger Ulm werden den ich plane mit 60% zu erreichen.

Sollte ich dann auf mindestens 88% kommen, glaube ich als nächstes den Supercharger „Brennero“ erreichen zukönnen – mit 7% Restladung. Eine Aufladung auf 70% sollte mir dann reichen, um den Gardasee erreichen zu können.

Unsere Randbedingungen sind dabei:

  • wir sind 2 Erwachsene und 3 Kinder mit entsprechend viel Gepäck also 300kg Zuladung 🙂
  • Ich plane nur an Supercharger zu laden – eher viel als oft
  • Es reicht mir mit wenig Restladung am Gardasee anzukommen, da ich dort in der Ferienunterkunft nachladen werde.

 

Als Ausrüstung werde ich dabei haben:

  • Typ 2 Ladekabel 7,5m
  • Juice Booster 2
  • Selbstgebauten Adapter für 4-polige Starkstromdose – die leider in Italien recht verbreitet ist.

 

Fotos, und wie es gelaufen ist dann nächste Woche 🙂

 

MainGAU – die unzuverlässigste Karte die ich je hatte (Update)

MainGAU mit dem Angebot „EinfachStromLaden“ hat sich toll angehört. Sogar den meinen Stromvertrag zu Hause habe ich zu MainGAU gewechselt. Das laden für 15ct/kWh klang toll.

Seit 14 Tagen ist es jedoch kaum noch möglich mit dieser Karte zu laden. Nachdem ich in Karlsruhe bei EnBW nicht mehr freischalten konnte haben viele gesagt: Mit App klappt das. War bei mir dann auch nicht so, So kam es, dass ich gestern im Schwarzwald in Triberg an einem Schnelllader laden wollte. Diesen hatte ich zuvor über die MainGAU App gefunden. Nach fast 2 Minuten Karte prüfen wurde freigeschaltet, um nach wenigen Sekunden die Ladung wieder zu beenden. Alle Versuche wieder freizuschalten, auch an anderen Anschluss, wurden mit „falsche Karte“ kommentiert.

Freischalten per App – nun das geht im Schwarzwald leider nicht. Kein Netzempfang. Nach 4 weiteren Versuchen habe ich dann die EnBW Karte drangehalten, welche auf Anhieb funktioniert hat.

Für zuverlässiges Laden ist MainGAU nach meinen Tests nicht geeignet.

 

(Update): Zwischenzeitlich hat mir Maingau eine neue Karte zugesendet – diese hat tatsächlich funktioniert. Nur an einer Ladenetz.de – Säule, wo ich eigentlich dachte, daß es nun auch klappen sollte konnte ich leider nicht freischalten.

Tesla Model 3 – 4000 km gefahren – und immernoch glücklich

Heute morgen habe ich die 4000 km Marke erreicht. Zeit für ein Fazit:

Das Fahrzeug überzeugt mich auch nach 4000 km noch. Bisher hatte ich bis auf einen Neustart des Bildschirms während der Fahrt keine Zwischenfälle, und auch keine Probleme.

Nun ein paar trockene Werte:

ich bin 4008 km gefahren, und habe dafür 730 kWh benötigt – also 18,2 kWh / 100km. Das wären bei einem normalen Stromtarif von ca 29ct/km also 211,70 Euro oder ca. 5,30€ / 100 km.

Glücklicherweise gibt es hier sehr viele kostenlose Ladestationen, und auch Supercharger habe ich noch kostenlos. Daher habe ich bisher lediglich für 24 € Strom gekauft, und somit nur 3ct / kWh bezahlt – 60ct / 100 km

Interessanterweise habe ich das mitgelieferte UMC bisher nicht benutzt, da ich nur an Typ2-Säulen und Supercharger laden war.

Tesla DashCam – Häufige Probleme und Lösungen

Ein sehr häufiges Problem ist bei Model 3 Nutzern derzeit, daß die Dashcam-Funktion zwar funktioniert, die Videos aber oft unbrauchbar sind. Damit alles klappt gibt es ein paar Regeln:

  1. Den USB-Stick nicht an einem USB-Hub im Fahrzeug betreiben
  2. Nur ein schneller USB-Stick ist in der Lage von 3 Kameras die Daten aufzunehmen. Bedenkt, daß hier nicht nur 4000 kb/s geschrieben werden, sondern das ganze in 3 Dateien zur selben Zeit. Also mit 12 000 kb/s. Billige Stick werden hier sehr viele fehlerhafte Dateien abliefern.
  3. Die Kameras müssen sauber gehalten werden.

Ich habe mehrere Stick probiert. einige funktionieren eine Zeit lang super, bis sie deutlich voller werden, andere fast überhaupt nicht.

Meine Empfehlung, wer die Aufnahmen wirklich nutzen möchte:

SanDisk Extreme Portable SSD 500GB (Externe SSD 2.5 Zoll, bis zu 550 MB/s Lesegeschwindigkeit, wasserdicht und staubdicht)

Sogar partitioniert mit Musikdaten sind die Aufnahmen absolut einwandfrei. Sämtliche andere Stick haben bei mir auf Dauer versagt.