Archiv der Kategorie: Model 3

Tesla Model 3 – Unterschiede EU zu US-Version

Hier die wichtigsten Unterschiede der US-Version des Tesla Model 3 und des EU-Model 3 bei der Auslieferung:

Sommerreifen: In USA werden die 18 Zoll und 19 Zoll Räder mit Ganzjahresreifen (Michelin MXM4) geliefert. In der EU nur mit Sommerreifen.

eCall-Knopf / Modul im Overhead Panel: In der EU muss für den Notruf, und den Warnblinker ein Schalter vorhanden sein. Dieser ist in der nähe des Rückspiegels angebracht.

Nummernschildhalter: Diese werden für Europa schon ab Werk montiert. Ich würde aber ein etwas schöneres empfehlen.

Klimamittel: In der EU wird ein anderes Klimamittel als in USA verwendet.

Airbags / Gurtsystem: Die EU-Version verfügt über eine andere Anordnung der Airbags und ein anderes Gurtsystem.

Nebelschlussleuchte: Diese gibt es in der US-Version nicht

Asymmetrisches Abblendlicht: Auch das ist eine EU-Besonderheit

Ladeanschluss mit CCS-Buchse: Der Anschluss in Europa ist ein CCS – Anschluss. In den USA wird ein Tesla-eigener Standard verwendet.

Blinker hinten in Gelb: In der US-Version ist Blinker und Bremsleuchte eine gemeinsame Einheit.

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Teilekatalog für Tesla Model 3 ist online

Während das  deutsche Handbuch derzeit noch nicht zum Download bereitsteht, ist der Teilekatalog bereits abrufbar. Damit ist es möglich sich mit dem Aufbau des Fahrzeugs etwas näher zu beschäftigen. Es muss kein Login benutzt werden. Es kann in der Login-Maske die Option „Allgemein Öffentlich“ benutzt werden. Hier findet man alle im Model 3 verbauten Komponenten. Preise für die einzelnen Teile stehen allerdings noch nicht fest, oder werden in der öffentlichen Version nicht angezeigt.

https://epc.teslamotors.com/#/catalogs

teile

Tesla passt Gebühren für Supercharging erneut an

Tesla hat die Gebühren heute erneut angepasst. Ab 22.2.2019 gilt der neue Preis in Deutschland:

https://www.tesla.com/de_DE/support/supercharging

€ 0.40 pro Minute über 60 kW
€ 0.20 pro Minute bis 60 kW

Doch Achtung, es handelt sich um einen Durchschnittspreis. Die Supercharger-Nutzungsgebühren können je nach Standort variieren und sich von Zeit zu Zeit ändern. Alle Preise enthalten die einschlägigen Steuern und Gebühren.

Ladeleistung Tesla Model 3

Tesla hat heute in einem Schreiben an die Installationspartner die Ladeleistungen erstmalig genauer benannt.

Demnach sind per AC-Ladung bei EU-Modellen maximal 11 kW möglich. Mit dem mitgelieferten Ladegerät sind bei Nutzung einer blauen Campingdose (CEE-Blau) bis zu 3,7 kW möglich.

Die Ladeleistung von 11kW entspricht dann ca. 70km Reichweite je Stunde Ladezeit.

Ebenfalls wurde bestätigt, dass ein Typ2 Ladekabel mitgeliefert wird. Ob Tesla Käufer entschädigt, die bisher aufgrund der Angaben im Internetauftritt von Tesla von 16,5 kW ausgegangen sind, ist nicht bekannt. Immerhin sind die Kosten beim öffentlichen Laden deutlich höher.

Tesla Model 3 – Inspektion

Bei Verbrennern ist die Inspektion quasi Pflicht, wenn man die Garantie des Herstellers erhalten möchte. Bei Tesla ist man nicht verpflichtet eine Inspektion zu machen, sie wird aber empfohlen. Wer alle Inspektionen durführen lassen möchte, kann auch ein Packet erwerben, bei dem vorab bereits alle Inspektionen bezahlt werden.

Tesla schreibt dazu unter https://www.tesla.com/de_DE/support/car-maintenance :

inspektion

Unterschied 1-phasiges und 3-phasiges laden

In Deutschland ist es durchaus üblich, daß in jedem Haus „3-phasiger“ Strom, auch Dreiphasenwechselstrom oder „Drehstrom“ genannt vorhanden ist. Das bedeutet, das 3 Leiter ins Haus gelegt werden (L1, L2, L3), die dann entsprechend der genutzten Geräte verteilt werden. Zu einer normalen Steckdose (Schuko-Steckdose) wird dabei nur einer der Leiter geführt, während große Verbraucher wie Durchlauferhitzer alle 3 Phasen bekommen, und so deutlich mehr Leistung aus dem Netz nutzen können.

Drehstrom-Steckdosen sind normalerweise Rote CEE-Dosen, die in der Ausführung 16A und 32A üblich sind. 32A, bzw 16A ist die maximale Stromstärke, die über einen Einzelnen Leiter fliessen darf.

Es ist durchaus möglich, nur einen einzigen der 3 Leiter aus einer Drehstromdose zu nutzen. Adapter hierfür sind im Handel erhältlich, und ermöglichen dann den Anschluss eines normalen 1-phasigen Ladegeräts, wie dem beim Tesla Model 3 mitgelieferten Ladegerät (UMC).

Über eine normale Steckdose sind dann durch Nutzung 1 Leiters und zusätzlich des Neutralleiters und der Erdung 16 A Stromentnahme möglich.

Bei 16A und einer Spannung von 230V bedeutet das eine mögliche Leistung von 3,7kW.

Wird nun ein 3-phasiges Ladegerät, wie der Juice Booster oder ein anderes mobiles Ladegerät benutzt (z.B. mobiles EVSE) ist dies auf 3 Leitungen parallel, also an einer CEE-16 Dose mit bis zu 11000W = 11kW möglich.

Hierbei werden nicht die 400V, die zwischen 2 Phasen vorhanden sind benutzt, sondern nur die 230V zwischen Phase und Neutralleiter.

Hier sollte aber unbedingt die Anschlussleistung des Hausanschlusses beachtet werden. Ich habe es nicht selten gesehen, daß gerade in alten Häusern auch mehrere CEE16 und CEE32 Dosen vorhanden waren, der Hausanschluss durch mehrere Durchlauferhitzer aber schon nahe an der Belastungsgrenze war. Hier macht es Sinn, dann über ein Lastmanagement nachzudenken. Der Tesla steht möglciherweise ja auch die ganze Nacht, und muss nicht unbedingt während alle duschen und gekocht wird mit 22kW laden.

Auch wenn ein 1-Phasiges Ladekabel benutzt wird, ist es im Regelfall sinnvoll bei vorhandener CEE-Dose in der Garage diese mit hochwertigem Adapter zu benutzen, anstatt eine alte Schukodose mit unbekannten Abzweigungen und möglicherweise schlechten Klemmen zu benutzen.

Die Kosten, die Beim Laden zu Hause Entstehen habe ich einmal hier zusammengefasst.

Klarstellung der Formulierung „noch nie eine Probefahrt bei uns unternommen“

Die Bedingungen im Empfehlungsprogramm und der Rückgaberichtlinie haben folgenden Text:

„Als Tesla Besitzer können Sie bis zu fünf Freunden sechs Monate kostenlose Supercharger-Nutzung verschaffen, wenn diese ein neues Model S, Model X oder Model 3 kaufen. Sollten Ihre Freunde ordern, ohne je eine Probefahrt bei uns unternommen zu haben, erhalten Sie zusätzliche drei Monate kostenlose Supercharger-Nutzung. Sie haben zudem das Recht, innerhalb von drei Kalendertagen nach der Auslieferung ihr Fahrzeug zurückzugeben.“

Bisher war hier die Meinung, daß die 3 Monate zusätzliche kostenlose Superchrger – Nutzung bei Nutzung eines Empfehlungslinks (z.B. https://ts.la/marcus60858 ) für jeden gültig sind, der noch nie ein Model 3 Probegefahren ist.

Dies ist jedoch nicht der Fall. Die Hotline erklärt dazu, daß hier ganz klar steht „ohne je eine Probefahrt bei uns unternommen zu haben“, und sich dies auf ALLE Tesla-Modelle bezieht.

Auch die Rückgaberichtlinie enthält den Text:

„Die reguläre Rückgabefrist beträgt einen (1) Kalendertag nach der Lieferung. Wenn Sie Ihr Fahrzeug übernommen haben, ohne jemals eine Probe- oder Demofahrt mit uns unternommen zu haben, verstehen wir, dass Sie möglicherweise zusätzliche Zeit benötigen, um Ihr Fahrzeug kennenzulernen. In diesem Fall haben Sie drei (3) Kalendertage nach Lieferung Zeit, um Ihr Fahrzeug zurückzugeben, vorbehaltlich der Bedingungen dieser Richtlinie“.

Weiter unten ist zu lesen “

„Ziel dieser Rückgaberichtlinie ist es, Ihr Vertrauen in den Kauf eines Tesla-Fahrzeugs zu stärken, und zwar zusätzlich zu allen anderen Rechten, die Sie möglicherweise nach geltendem Recht haben.“

Ob das Vertrauen gestärkt wird, wenn eine Firma mit derartigen Klauseln etwas suggeriert, ist zwar fraglich, wird aber einen Interessenten vermutlich auch nicht vom Kauf abhalten. Ich hatte mich zwar auch über 9 Monte gratis Supercharger gefreut, aber auch mit 6 Monaten kann man das System ausgiebig testen.

Vorteile mit E-Kennzeichen in Deutschland

Bei der Zulassung kommt die Frage, ob ein E-Kennzeichen Sinn macht. Ein E-Kennzeichen wird nur auf Anfrage erteilt. Eigentlich gibt es kaum ein Argument dagegen, aber 100 dafür. Dagegen spricht, dass in vielen Städten die Kennzeichen kürzer ist, da inclusive angehängtem E maximal 8 Zeichen möglich sind.

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Vorteile gibt es in einigen Städten. Diese reichen von kostenlosem Parken über Nutzung der Busspur bis zu vergünstigten Parkausweisen für Handwerker.

In vielen Städten ist die Nutzung einer Parkscheibe vorgeschrieben. Seit einigen Monaten sind in Deutschland elektronische Parkscheiben zulässig, so wie diese hier:

In einigen Städten ist das Nutzen von öffentlichen Ladesäulen nur mit E-Kennzeichen erlaubt. Auch das Laden eines Teslas an einer öffentlichen Ladestation führt in München und Hamburg zu einem Bußgeld oder abschleppen des Fahrzeugs.

Einige Städte mit Sonderrechten für E-Kennzeichen:

Aachen: Es wird bei der Verwendung der Parkscheibe für die Dauer von zwei Stunden keine Gebühr erhoben. Die Gebührenbefreiung endet mit Ablauf des 31.05.2020.

BadenBaden: Auf ca. 320 beschilderten Parkplätzen darf mit Parkscheibe gratis geparkt werden.

Bonn: Gebührenpflichtige Parkplätze kostenfrei. Hierbei ist die Parkscheibe auszulegen, da die Höchstparkdauer nach wie vor gilt.

Braunschweig: bis zu 3 Stunden kostenlos parken (im Bereich von Parkuhren und Parkscheinautomaten). Die Nutzung verpflichtet zum Auslegen der Parkscheibe.

Böblingen: Fahrzeuge mit Sonderparkausweis oder E-Kennzeichen dürfen im Bereich von Parkuhren, Parkscheinautomaten, Parkscheibenregelung, Bewohnerparkzonen und innerhalb von Parkraumbewirtschaftungszonen gebührenfrei und ohne Parkschein parken.

Ettlingen (bei Karlsruhe): auf vielen Parkflächen in Ettlingen entfällt für Elektromobile mit E-Kennzeichen, der Parkschein oder die Parkscheibe. Achten sie auf die speziellen Hinweisschilder.

Düsseldorf: kompliziertes Registrierungsverfahren um kostenlos parken zu können. Düsseldorfer Logik halt.

Esslingen am Neckar: Fahrzeuge mit E-Kennzeichen sind auf bewirtschafteten öffentlichen Parkplätzen von den Parkgebühren befreit.
Auf öffentlichen Parkplätzen mit Ladesäulen darf nur während des Ladevorgangs geparkt werden, andernfalls droht ein Bußgeld.

Flensburg: Kostenlos Parken bis zur Höchstparkdauer. Parkscheibe nicht vergessen.

Hamburg: Elektrofahrzeuge dürfen in Hamburg an allen Parkscheinautomaten bis zur jeweiligen Höchstparkzeit gebührenfrei geparkt werden. Parkscheibe ist Pflicht.

Heidelsheim: Kostenlos Parken

Jena: Freies Parken

Lindau: Auf allen öffentlichen Parkplätzen im gesamten Stadtgebiet Lindau kostenlos, im Rahmen der jeweils geltenden Höchstparkdauer

München: 2 Stunden kostenlos im Stadtgebiet mit Parkscheibe parken.

Stuttgart: kostenlos parken im gesamten Stadtgebiet

Ludwigsburg: Elektromobile dürfen auf öffentlichen Parkplätzen mit Parkscheiben– oder Parkautomatenregelung innerhalb der angegebenen Parkdauer kostenlos abgestellt werden.

Friedrichshafen:

Radolfzell: Kostenlos im Stadtgebiet

Herford

Oberursel: kostenlos parken

Waiblingen: kostenlos Parken bis zur Höchstparkdauer mit Parkscheibe.

Zwickau: kostenlos Parken bis zur Höchstparkdauer mit Parkscheibe.

Alle Angaben natürlich ohne Gewähr. Es kann sich immer mal was ändern.

Tesla Model 3 öffentlich laden

Aufgrund der hohen Reichweite der aktuell angebotenen Model 3 Long Range AWD Version muss man glücklicherweise nicht ständig an der Ladestation hängen. Dennoch wird man auch an öffentlichen Ladesäulen laden wollen.

Derzeit finde ich folgende Tarife interessant:

ENBW

Noch bis 28.02.2019 kann bei ENBW zum Preis von Maximal 1 Euro AC, und für maximal 2 Euro DC geladen werden. Der Tarif für nach dem 28.02.2019 steht allerdings noch nicht fest. Weitere Infos auf: https://www.enbw.com/elektromobilitaet/produkte/mobilityplus-app/laden-und-bezahlen

Heisst: Das Nachladen von 50kwh kostet dann bei Model 3 nur 1 Euro. Also gerade einmal 2 ct / kwh

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Telekom

Die Telekom bietet einen neuen Ladetarif, der bis zum 31.03.2019 das laden für nur 2 ct / Minute erlaubt. Ab dem 1.4. werden es dann 4 ct / Minute sein.

Das Laden von 50 kwh kostet dann aufgrund der Ladeleistung von 11kw ca. 5,50 €, also ca 11 ct / kwh. Nach der Umstellung ca 22 ct / kwh bzw 11 Euro für die Ladung. Sollte Model 3 allerdings wie von vielen erhofft mit 16,5 kw laden können wäre der Preis bei 3,60 also 7 ct/kwh. Leider konnte die Ladeleistung noch nicht sicher bestätigt werden.

Supercharger

Perfekt für Tesla: Die Supercharger. Kein anderes Fahrzeug hat daher so viele Lademöglichkeiten. Doch was kostet es? Nun, mit Angabe eines Referrers (also z.B. meinem marcus60858 erhaltet ihr bis zu 9 Monate Supercharger gratis. Danach fallen Kosten je Minute an, gestaffelt nach abgegebener Leistung:

€ 0.34 pro Minute über 60 kW
€ 0.17 pro Minute bis 60 kW

Der Preis wird in den nächsten Tagen jedoch erhöht auf

€ 0.46 pro Minute über 60 kW
€ 0.23 pro Minute bis 60 kW

 

Was hier also die Ladung von 50 kwh kostet? Es wird immer zwischen 15 und 17 Euro liegen, also Preislich durchaus auf dem Niveau von normalem Haushaltsstrom.

 

NewMotion

Mit new Motion habe ich leider gar keine guten Erfahrungen gemacht. Einerseits sind die Tarife im Regelfall zu teuer, und bei Ladeabbrüchen an z.B. Schnellladern zahlt man oft doppelt. Eine Erstattung zu viel geforderter Beträge ist sehr Aufwendig bei New Motion. Daher hier ganz klar nur als „Notfallkarte“ zu gebrauchen.

 

Maingau

Interessantes Tarifmodell, viele Stationen. Doch was kostet also die 50kwh Ladung mit 11kW ab 1.2.2019? Für Maingaukunden die ersten 22 kW (also die ersten 2 Stunden) 3,30€ Uhr und die restlichen 28kw dann weitere 19,60, also insgesamt ca 23 Euro oder umgerechnet 46 ct/kWh. Zum „Normalpreis“ nochmal deutlich mehr. Daher ist der Tarif nur zum kurzen laden geeignet.

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Supercharger nur noch für Bestellungen bis 1.Februar kostenlos

Tesla hat heute das Ende des Empfehlungsprogramms bekanntgegeben. Nur noch bis zum 1. Februar 2019 ist es möglich bei Angabe eines Empfehlungscodes (z.B. Marcus60858) oder Bestellung über den Link https://ts.la/marcus60858 die Ersten 6 Monate (oder sogar 9 Monate wenn keine Probefahrt gemacht wurde) am Supercharger kostenlos zu laden.

Bei Angabe des Empfehlungscodes gab es ja nicht nur das kostenlose Laden für den geworbenen, sondern auch Prämien für den Werber.

Wenn Ihr jetzt noch beim Strom sparen möchtet, geht das wahrscheinlich am besten durch intelligente Auswahl einer Ladekarte, oder prüfen, ob Euer Stromanbieter wirklich der günstigste ist.

Einen Vergleich gibt es hier:

Tesla Model 3 – Welche Kosten kommen zum Kaufpreis dazu

Der Traumwagen Tesla Model 3 ist derzeit in Deutschland nur in den teuersten Varianten bestellbar. Das bedeutet, in der günstigsten Variante (Schwarz ohne AP)werden 57.780 € fällig.

Dazu kommen dann 980€ Bearbeitungsgebühren, also auch für die Überführung.

Tesla zieht den Herstelleranteil des Umweltbonus von 2380 (=2000€ Netto) ab. Zu überweisen sind also zunächst :

56.380 € 

Dazu kommen noch:

  1. Kosten für die Zulassung (ca. 60 Euro) + Schilder (ca 25 Euro). Auch wenn Tesla dies früher kostenfrei gemacht hat gilt dies nicht bei Model 3
  2. Winterreifen. Trotz angekündigter Lieferung auf Ganzjahresreifen wird Tesla Model 3 in Deutschland jetzt auf Sommerreifen geliefert. Der Satz Winterreifen kostet 2000 Euro. Ein Kauf beim Reifenhändler wird kaum billiger kommen.
  3. Das mitgelieferte Ladekabel ist zum vernünftigen Laden nicht geeignet (3.7 kW einphasig). Es muss also auch eine Wallbox oder ein Mobiler Lader zugekauft werden. Kosten ca. 500 – 1000 Euro. Bei Tesla kann der Wall Connector für 530 Euro erworben werden.
  4. Falls kein Ladekabel für öffentliche Ladestationen (Typ2 Kabel) mitgeliefert wird, und unterwegs laden notwendig wird müssen weitere 400 Euro eingeplant werden.
  5. Versicherung. Klar, braucht jedes Auto. Hier gibt es Versicherungsangebote von ca 1000 Euro / Jahr unabhängig von der Schadenfreiheitsklasse.
  6. Servicekosten: Tesla ServiceCenter gibt es nur wenige. Das bedeutet, daß der Weg dorthin für viele weit, und damit teuer sein wird. Die Wahrscheinlichkeit, daß es im Servicefall einen Leihwagen gibt für Model 3 Besitzer ist sehr gering. Es sollten hier also noch ca 400 Euro / Jahr eingeplant werden. (Fahrtkosten/Leihwagen usw)
  7. Nach dem 1. Jahr sind keine „Premium Connection Services“ mehr dabei. Das bedeutet, es werden hier ca 100 € /Jahr fällig, wenn die Internetverbindung z.B. für Verkehrsinfos weiter benutz werden soll.

 

Tesla Wall Connector – Ladeleistung per WLAN steuern

Hier möchte ich einmal zeigen welche Möglichkeiten es gibt, die Ladeleistung des Tesla Wall Connectors von außen regeln. Klar, man kann natürlich am Tesla Model 3 einstellen, wie schnell er laden soll. Doch das war mir nicht genug. Es gibt viele Gründe, hier Möglichkeiten der externen Regelung zu schaffen:

  1. PV-Überschuss-Ladung: Entsprechend der abgegebenen Menge der Solaranlage soll bei mehr Stromerzeugung mehr geladen werden.
  2. Bei „unterdimensionierten“ Hausanschlüssen soll abhängig von der im Haushalt benutzen Leistung die Ladestation auf einen Wert eingeregelt werden
  3. Mehrere Tesla Wall Connector sollen sich die Leistung teilen.

Ich möchte das Gerät bei mir in die Hausautomatisierung einbinden.Meine Hausautomatisierung basiert auf Loxone.

Grundsätzlich ist das, was ich mache aber auch mit Homematic und co möglich.

Ich benutze einen Arduino (Esp8266) und ein Max485 Modul. Die Komponenten sind bei Amazon etwas teurer als bei Einkauf in China, aber bei Amazon eben innerhalb von kurzer Zeit geliefert.

Das MAX485 Modul dient der Kommunikation mit der internen Schnittstelle des Tesla Wall Connectors, die eigentlich für die Lastenverteilung zuständig ist. Die Wallbox wird dazu in den „Slave“-Modus versetzt (Einstellung F) und wartet nun darauf vom „Master“ Anweisungen zur Ladeleistung zu bekommen. Der Master ist normalerweise ein Tesla Wall Connector, den simulieren wir jedoch mit dem Arduino.

Ich habe folgende „Features“ vorgesehen:

  1. Arduino fragt per http-Request an meiner Loxone an, mit welcher Leistung geladen werden soll
  2. Arduino sendet die Spannungen der einzelnen Phasen, und die abgegebene Energie regelmäßig an Loxone per http
  3. Ist der Server nicht erreichbar wird mit 10A geladen

Jetzt mache ich mich daran das Protokoll der Lastverteilung zu nutzen, und meine Wallbox so zu steuern, dass ich die Leistung vorgeben kann, und aber auch Werte wie abgegebene Energie zurückliefern  kann.

Im laufe der Woche werde ich hier die Source und ein paar Bilder einstellen.

Vorgehen:

  1. In Loxone habe ich virtuelle Eingänge und Ausgänge definiert, um die gewünschten Dateien rein und raus zu bekommen. Erstmal nutze ich den Wallbox-Baustein von Loxone, um manuell zu regeln, später werde ich weitere Werte nutzen, um die Ideale Ladeleistung zu berechnen.ladesteuerung
  2. Ich habe einen Arduino-Sketch erstellt, der folgendes macht:
    1. regelmäßig Ladebegrenzung aus Loxone abrufen
    2. Link zum Tesla Wall Connector herstellt und aufrecht erhält
    3. Regelmäßig die Spannungen der Phasen und die abgegebene Leistung abfragt und zurückgibt
  3. Das ganze in den Tesla Wall Connector eingebaut.

 

 

Tesla Model 3 – Ladekabel und Adapter

Tesla Model 3 wird bereits mit „Ladeequipment“ geliefert. Im Lieferumfang befindet sich:

  1. Ein „Tesla Mobile Connector“, oft auch UMC genannt, der es ermöglicht den Tesa Model 3 an einer normalen Steckdose oder an einer Campingdose zu laden.

eu_universal_mobile_connector_blue_1.jpgFoto:Tesla

  1. Ein ca 7,5m langes „Typ2“-Ladekabel, mit dem an öffentlichen Ladestationen geladen werden kann.

Mit dieser Ausstattung ist es durchaus möglich das Fahrzeug zu laden. Mit dem Tesla Mobile connector jedoch nur sehr langsam, an einer normalen Schuko-Steckdose nur ca 12-14 km Reichweite pro Stunde. Dies ist für viele sicher ausreichend. Bevor jedoch eine Steckdose für stundenlanges Laden benutzt wird, sollte diese von einem Elektriker überprüft werden. Gerade alte Installationen können problematisch sein, da sie nicht für Dauerbelastungen ausgelegt sind. Ist keine Neuinstallation geplant, sollte geprüft werden, ob die Schuko-Steckdose durch eine blaue CEE-Dose (Campingdose) ersetzt werden kann. Die Ladegeschwindigkeit ist hier zwar nicht viel höher, aber deutlich sicherer.

Ist am Stellplatz bereits eine rote CEE-16 Dose vorhanden, sollte diese benutzt werden. Für das mitgelieferte Ladegerät ist ein Adapter auf CEE16 Rot derzeit nicht im Angebot von Tesla. Es gibt dazu aber einige Adapter zu kaufen.

Wer schneller laden möchte muss hier etwas nachkaufen. entweder eine Wallbox  oder ein Ladegerät das auch mobil genutzt werden kann. Mit zunehmender Anzahl öffentlicher Ladestationen werden die mobilen Ladegeräte jedoch oft nur für das Laden bei Freunden oder im Notfall benötigt. Daher würde ich zu Hause eher zur Wallbox tendieren.

Das mitgelieferte Ladekabel für öffentliche Ladestationen ist ein 3-phasiges Typ2 Ladekabel, das an öffentlichen Ladestationen genutzt werden kann.  Hierzu sollte neben dem Ladekabel aber auch eine Ladekarte (siehe kleine Übersicht) vorhanden sein, da das „ad-hoc“ laden meist sehr teuer ist.

Ladekabel können nicht einfach verlängert werden, oder 2 Kabel einfach zusammengesteckt werden. Von im Internet beschriebenen „Hacks“ sollte Abstand genommen werden, da diese auch gefährlich sein können.

Beim Nachkauf eines Ladekabels sollte darauf geachtet werden, daß es für bis zu 22kW ausgelegt ist. Ein 1-phasiges Ladekabel ist zwar günstiger, macht aber zum laden des Tesla Model 3 wenig Sinn.

Ebenfalls wichtig ist übrigens aber auch die Auswahl eines passenden Stromanbieters. Einerseits lässt sich hier viel sparen, andererseits beeinflusst ihr damit auch den Strommix:

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