Tesla Model 3 – Welche Kosten kommen zum Kaufpreis dazu

Der Traumwagen Tesla Model 3 ist derzeit in Deutschland nur in den teuersten Varianten bestellbar. Das bedeutet, in der günstigsten Variante (Schwarz ohne AP)werden 57.780 € fällig.

Dazu kommen dann 980€ Bearbeitungsgebühren, also auch für die Überführung.

Tesla zieht den Herstelleranteil des Umweltbonus von 2380 (=2000€ Netto) ab. Zu überweisen sind also zunächst :

56.380 € 

Dazu kommen noch:

  1. Kosten für die Zulassung (ca. 60 Euro) + Schilder (ca 25 Euro). Auch wenn Tesla dies früher kostenfrei gemacht hat gilt dies nicht bei Model 3
  2. Winterreifen. Trotz angekündigter Lieferung auf Ganzjahresreifen wird Tesla Model 3 in Deutschland jetzt auf Sommerreifen geliefert. Der Satz Winterreifen kostet 2000 Euro. Ein Kauf beim Reifenhändler wird kaum billiger kommen.
  3. Das mitgelieferte Ladekabel ist zum vernünftigen Laden nicht geeignet (3.7 kW einphasig). Es muss also auch eine Wallbox oder ein Mobiler Lader zugekauft werden. Kosten ca. 500 – 1000 Euro. Bei Tesla kann der Wall Connector für 530 Euro erworben werden.
  4. Falls kein Ladekabel für öffentliche Ladestationen (Typ2 Kabel) mitgeliefert wird, und unterwegs laden notwendig wird müssen weitere 400 Euro eingeplant werden.
  5. Versicherung. Klar, braucht jedes Auto. Hier gibt es Versicherungsangebote von ca 1000 Euro / Jahr unabhängig von der Schadenfreiheitsklasse.
  6. Servicekosten: Tesla ServiceCenter gibt es nur wenige. Das bedeutet, daß der Weg dorthin für viele weit, und damit teuer sein wird. Die Wahrscheinlichkeit, daß es im Servicefall einen Leihwagen gibt für Model 3 Besitzer ist sehr gering. Es sollten hier also noch ca 400 Euro / Jahr eingeplant werden. (Fahrtkosten/Leihwagen usw)
  7. Nach dem 1. Jahr sind keine „Premium Connection Services“ mehr dabei. Das bedeutet, es werden hier ca 100 € /Jahr fällig, wenn die Internetverbindung z.B. für Verkehrsinfos weiter benutz werden soll.

 

2 Gedanken zu „Tesla Model 3 – Welche Kosten kommen zum Kaufpreis dazu

  1. Flo

    Aloha,
    Ist es sicher, dass das AC Typ2 Ladekabel von Tesla nur einphasig kann? Das heißt auch an einer öffentlichen AC 22kW Ladesäule kann man mit dem normalen Tesla Kabel nicht die (vermuteten) 16,5kW ziehen sondern nur 3,7kW? Dann braucht man ja auf jedenfall einen „Ladeziegel“ entweder von Tesla oder Drittanbieter…

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    1. M@rcusSchumacher.de Autor

      Der mitgelieferte Ladeziegel (UMC / Tesla Mobile Connector) kann nur 1-Phasig bis 3,7 kW. Das (hoffentlich) mitgelieferte Ladekabel für öffentliche Ladestationen (Typ2) kann dann 3-Phasig bis 11 kW, da Tesla Model 3 trotz anderen Daten auf der Webseite nicht schneller AC-Laden kann. Also auch an einer 22kW Ladestation werden nur 11 kW erreicht.

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