Archiv des Autors: M@rcusSchumacher.de

Mit dem Tesla nach Italien – ein paar Tips

Nach unserer sehr schönen Reise von Karlsruhe an den Gardasee möchte ich noch ein paar Tips mitgeben für alle, die dies diesen Sommer ebenfalls geplant haben.

  1. Keine wichtigen Sachen ins Handschuhfach geben. Meines lässt sich nicht mehr öffnen. Dort sind aber Fahrzeugpapiere und Ausweise drin. Ich habe zwar herausgefunden, wie man die Entriegelung der Rechten Seite manuell auslöst, das öffnet es aber auch nur ca 5 cm.
  2. Nehmt einen italienischen Reiseadapter mit. Dieser kann zwar maximal 10A, mehr als 7A würde ich an einer normalen Steckdose in Italien aber ohnehin nicht ziehen. Beachtet, daß Hausanschlüsse in Italien oft maximal 3kW für das gesamte Haus abgeben. Achtung, der UMC ist zu schwer, als dass der Stecker in einer italienischen Steckdose einfach mit Adapter halten würde. Daher unbedingt mindestens 2m Verlängerungskabel mitnehmen.
  3. Verlasst euch nicht auf öffentliche Ladestationen. Die, die es gibt lassen sich nur schwer freischalten. Ich habe z.B. Stationen von gardauno versucht, doch keine meiner 3 Kreditkarten wurden in der App akzeptiert. Roaming war nicht möglich. Sämtliche andere Stationen waren entweder zugeparkt oder defekt.
  4. Wenn ihr irgendwo Starkstromdosen finden solltet, sind diese normalerweise 4-polig, und nicht wie bei uns 5-polig.
  5. Blaue CEE-Dosen sind oft nur bis 10A abgesichert. Unbedingt lesen was dransteht.
  6.  Mautvignetten für die Fahrt durch Österreich kann man auch als digitale Vignette kaufen. Dann entfällt das verkleben der Windschutzscheibe mit unnötigen Aufklebern.
  7. Sentry-Mode macht auf Parkplätzen Sinn. Benutzt aber unbedingt einen vernünftigen Speicher. Denn ich Wette, ihr ärgert euch, wenn bei einem Schaden dieser nicht ordentlich gespeichert wurde, weil der billigstick nicht nachkam mit speichern. Die Anschaffung des Sandik Extreme war nach dem Schaden sein Geld wert.

Wie bekommt man nach Unfall im Ausland seinen Schaden bezahlt

Wie bereits geschrieben wurde mein Tesla Model 3 Opfer einer Italienerin, die Ihre Tür gegen meine Beifahrertür geschlagen hat. Zwischenzeitlich habe ich anhand der Sentry-Aufnahmen das Kennzeichen der ermittelt und an Zentralruf.de die Versicherungsdaten des gegnerischen Fahrzeugs erhalten.

Ich habe den Schadenbericht gestern ausgefüllt und an die deutsche Vertretung der Versicherung gesendet.

Heute kam die Eingangsbestätigung:

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Sehr geehrter Herr Schumacher,

  in vorbezeichneter Angelegenheit bestätigen wir den Eingang Ihres Schreibens/Ihrer Nachricht.
Wir vertreten die Interessen von … , als deren Schadenregulierungsbeauftragte wir nach der 4. KH-Richtlinie benannt worden sind.
Wir haben den benannten ausländischen Versicherer gebeten, uns die Deckung zu bestätigen und die Unfalldarstellung seines Versicherten bekanntzugeben. Durch die notwendige Korrespondenz mit dem ausländischen Versicherungsunternehmen kann es zu Verzögerungen kommen, die wir zu entschuldigen bitten.
Bitte übersenden Sie uns Unterlagen/Nachweise, die die Unfallbeteiligung der betroffenen Fahrzeuge belegen.
Darüber hinaus benötigen wir zur Klärung der Haftungsfrage sämtliche verfügbaren Nachweise (z.B. Europäischer Unfallbericht, Polizeibericht etc.)!
Unverbindlich bitten wir Sie, uns die Höhe Ihrer Ansprüche mitzuteilen. Zur Feststellung des Schadens sind geeignete Nachweise mit Schadenfotos (bitte Farbfotos, keine Kopien!) erforderlich.
Aus bearbeitungstechnischen Gründen bitten wir um Übermittlung jeglicher Korrespondenz ausschließlich per Post oder per E-Mail unter Angabe unseres Zeichens. Bei E-Mail-Übersendung darf das Gesamtdatenvolumen pro E-Mail 10 MB nicht überschreiten!
Bitte übersenden Sie uns keine Speichermedien (DVD, CD, USB-Sticks) und keine Videos – auch nicht als E-Mail-Anlage!
Hinweis zum Datenschutz: Um Ihre Schadenmeldung bearbeiten zu können, ist es erforderlich, bestimmte persönliche oder personenbezogene Daten, wie z.B. den Namen und die Anschrift zu erheben und zu verarbeiten. Dabei wird das Gebot der Datensparsamkeit beachtet. Die Daten werden nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen automatisch gelöscht. Im Rahmen von sachdienlichen und notwendigen Abklärungen kann nicht vermieden werden, dass die gespeicherten Daten an dritte Stellen im In- oder Ausland übermittelt werden.
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Ich bin nun auf die Darstellung der Dame zum Unfallhergang gespannt.

Materialmix der Karosserie eines Tesla Model 3

Aufgrund der Beschädigung meiner Beifahrertür habe ich mich nun mit den verschiedenen Materialien der Karosserie des Tesla Model 3 beschäftigt.

Ich bin einmal hier fündig geworden: Aufbau Tesla Model 3

und in einem Video: Video Material-Mix

Das bedeutet, daß die Türen aus Aluminium sind, und daher ein „Smart Repair“ nicht möglich ist. Ich warte nun auf Antwort des BodyShop, wie eine Reparatur aussehen kann.

Gersten habe ich übrigens die Daten der gegnerischen Versicherung erhalten, um meine Ansprüche geltend zu machen. Ich bin auf die Antwort gespannt.

 

Parkrempler in Italien von Sentry Mode dokumentiert

Am Mittwoch den 19.6.2019 um 12:40 hat mein wunderbarer Tesla eine ordentliche Schramme kassiert. Eine alte Frau hat ihr Fahrzeug neben meinem Tesla eingeparkt und beim aussteigen mehrfach ihre Tür gegen meine Beifahrertür gehauen. Seither habe ich eine hässliche, tiefe Delle mit Lackschaden. Die Dame hat sich die Delle kurz angesehen, sich umgeschaut, ob es jemand gesehen hat, und ist dann weitergegangen. Das Kennzeichen des Fahrzeugs ist glücklicherweise sowohl von der linken Kamera beim herfahren und von der rechten Kamera beim einparken aufgenommen worden.

Das ganze war auf dem Parkplatz von Famila in Lonato del Garda. Ich habe mich nun mit dem Kennzeichen an „Zentralruf.de“ gewendet und warte, daß ich die Versicherungsdaten des Fahrzeugs erhalte. Danach werde ich versuchen den Schaden, der nach einer Schätzung einer Karosseriewerkstatt bei mindestens 1200 Euro liegt dort einzufordern.

Ein Teil des Videos seht ihr hier:

Roadtrip an den Gardasee mit Tesla Model 3

Unser Pfingsturlaub war lange vor der Auslieferung des Tesla Model 3 gebucht. Als Familie mit 3 Kindern haben wir eigentlich auch einen VW T5 – Diesel. Ein bequemes Reisegefährt. Model 3 bietet jedoch nicht weniger Komfort. Dazu viel Laufruhe, und man kann sich mit den Kindern besser unterhalten, da diese nicht so weit weg sitzen.

Unsere Fahrt begann in Karlsruhe. Ich habe hierzu erstmalig auf 100% geladen – nur zur Sicherheit. Abfahrt  war Samstag, 15.Juni um 2:30. Alle 3 Kinder ( 11, 8 und 5 Jahre ) haben es sich auf der Rückbank zum weiterschlafen bequem gemacht. Da dies ein Hauptreisewochenende in den Pfingstferien war, wollten wir möglichst früh Brennero erreichen.

Unser erster Halt sollte nach 149km der Supercharger in Ulm Seligenweiler sein. Dieser einfach nur, um einen Kaffee zu holen. Rechnerisch notwendig wäre er eigentlich nicht gewesen. Seligenweiler erreichten wir um 3:40. Ich konnte fast die gesamte Strecke mit Autopilot durchfahren, außer an stellen, an denen es möglich war mehr als 150 km/h zu fahren. Leider war um den supercharger nicht möglich dort einen Kaffee zu bekommen, da die Raststätte erst um 6 Uhr wieder öffnet. Um zur Esso-Tankstelle in der Nähe zu laufen war mir der Weg allerdings zu weit. Auf die Toilette kann man nachts dort übrigens im Hotel neben dem Supercharger. Bis alle wieder im Auto auf ihren Plätzen waren hatte ich dann 20 Minuten geladen und lag bei 92% SOC.

Auf der weiteren Fahrt über die A8 Richtung Brennero nahm der Verkehr nun stetig zu. Autopilot war weitgehend problemlos möglich, so daß es sehr entspannt weiterging. Weitere 274 km waren somit kein Problem so daß wir den supercharger mit 21% SOC erreichen konnten. Hier gab es erstmal Frühstück. Preislich absolut TOP, Kaffee für 2€ und frische Croissants für 1,60€. Nach einer gemütlichen, doch etwas ausgedehnteren Pause konnten wir mit 95% unsere Fahrt fortsetzen. Die länge der Pause war nicht durch das laden bestimmt, sondern durch das anstehen im Shop, das Frühstück usw. Da musste eher das Fahrzeug auf uns warten.

Es folgte die letzte Etappe bis zu unserer Unterkunft – Weitere 233 km welche wir durch die ewigen Bergabstrecken mit minimalem Stromverbrauch erledigten. Bei Ankunft hatten wir noch eine Restreichweite von 200 km.

Jetzt kam das erste „Ladeproblem“. Das gemietete Ferienhaus hatte einen Stromanschluss, der nur den Bezug von 3 kW – ja richtig gelesen – 3000W für das gesamte Haus erlaubte. Bei Überschreitung wurde spätestens nach 45 Minuten der Hausanschluss abgeschaltet, und zeigte eine Überlastmeldung an. Laden war daher nur möglich, wenn keine anderen Verbraucher wie Klimaanlage, Backofen oder Kaffeemaschiene liefen.

Es hat also alles geklappt. Leider hat auf dem Parkplatz des Famila – Einkaufcenter in Lonato del Garda eine Italienerin beim aussteigen aus ihrem Fahrzeug 3 mal Ihre tür gegen meine Beifahrertür gehauen, und dabei mit ihrem weißen Opel Meriva eine Delle und einen Lackschaden hinterlassen. Sentry hat das aufgezeichnet, so daß ich das Kennzeichen der Frau habe, und auch das Video zeigt, wie sie den Schaden begutachtet, und sich umschaut, ob es jemand gesehen hat. Ich versuche nun herauszufinden, wer das war, und die Versicherung zu belangen. Es war übrigens das erste mal, daß eine Aufnahme des Sentry bei mir brauchbar war. Den Teil, auf dem man das Kennzeichen sieht, und da wo man die Person Frau beim aussteigen sieht habe ich mal weggelassen. Falls dennoch jemand weis, wer das ist, freue ich mich über eine Nachricht. Ich versuche jetzt mal mein Glück deren Versicherung zu kontaktieren.

Die Rückreise war übrigens ebenfalls unspektakulär und ohne Zwischenfälle. Wir hatten noch einen Stop im Legoland gemacht. Da wäre laden toll gewesen, doch leider waren die 2 einzigen Ladeplätze von PlugIn Hybriden den kompletten Tag blockiert. Daher plädiere ich immer mehr für Strafgebühren wenn man gerade an solchen Plätzen das Fahrzeug nicht entfernt wenn es vol ist. Das sollten mindestens 25€ / Stunde sein.

Der Gesamtverbrauch für die Tour incl. Fahrten vor Ort: 310 kWh für 1872 gefahrene km. Bezahlt für Strom habe ich durch die inkludierte Superchargernutzung nichts.

 

Roadtrip an den Gardasee

Die Vorbereitungen laufen 🙂

Nächste Woche geht es an den Gardasee – mit dem Tesla Model 3.  Die Planung der Route sieht wie folgt aus:

Abfahrt in Karlsruhe mit 100% Ladung. Ich werde erstmals auf 100% aufladen. Dann wird meine Erste Station der Supercharger Ulm werden den ich plane mit 60% zu erreichen.

Sollte ich dann auf mindestens 88% kommen, glaube ich als nächstes den Supercharger „Brennero“ erreichen zukönnen – mit 7% Restladung. Eine Aufladung auf 70% sollte mir dann reichen, um den Gardasee erreichen zu können.

Unsere Randbedingungen sind dabei:

  • wir sind 2 Erwachsene und 3 Kinder mit entsprechend viel Gepäck also 300kg Zuladung 🙂
  • Ich plane nur an Supercharger zu laden – eher viel als oft
  • Es reicht mir mit wenig Restladung am Gardasee anzukommen, da ich dort in der Ferienunterkunft nachladen werde.

 

Als Ausrüstung werde ich dabei haben:

  • Typ 2 Ladekabel 7,5m
  • Juice Booster 2
  • Selbstgebauten Adapter für 4-polige Starkstromdose – die leider in Italien recht verbreitet ist.

 

Fotos, und wie es gelaufen ist dann nächste Woche 🙂

 

MainGAU – die unzuverlässigste Karte die ich je hatte (Update)

MainGAU mit dem Angebot „EinfachStromLaden“ hat sich toll angehört. Sogar den meinen Stromvertrag zu Hause habe ich zu MainGAU gewechselt. Das laden für 15ct/kWh klang toll.

Seit 14 Tagen ist es jedoch kaum noch möglich mit dieser Karte zu laden. Nachdem ich in Karlsruhe bei EnBW nicht mehr freischalten konnte haben viele gesagt: Mit App klappt das. War bei mir dann auch nicht so, So kam es, dass ich gestern im Schwarzwald in Triberg an einem Schnelllader laden wollte. Diesen hatte ich zuvor über die MainGAU App gefunden. Nach fast 2 Minuten Karte prüfen wurde freigeschaltet, um nach wenigen Sekunden die Ladung wieder zu beenden. Alle Versuche wieder freizuschalten, auch an anderen Anschluss, wurden mit „falsche Karte“ kommentiert.

Freischalten per App – nun das geht im Schwarzwald leider nicht. Kein Netzempfang. Nach 4 weiteren Versuchen habe ich dann die EnBW Karte drangehalten, welche auf Anhieb funktioniert hat.

Für zuverlässiges Laden ist MainGAU nach meinen Tests nicht geeignet.

 

(Update): Zwischenzeitlich hat mir Maingau eine neue Karte zugesendet – diese hat tatsächlich funktioniert. Nur an einer Ladenetz.de – Säule, wo ich eigentlich dachte, daß es nun auch klappen sollte konnte ich leider nicht freischalten.

Tesla Model 3 – 4000 km gefahren – und immernoch glücklich

Heute morgen habe ich die 4000 km Marke erreicht. Zeit für ein Fazit:

Das Fahrzeug überzeugt mich auch nach 4000 km noch. Bisher hatte ich bis auf einen Neustart des Bildschirms während der Fahrt keine Zwischenfälle, und auch keine Probleme.

Nun ein paar trockene Werte:

ich bin 4008 km gefahren, und habe dafür 730 kWh benötigt – also 18,2 kWh / 100km. Das wären bei einem normalen Stromtarif von ca 29ct/km also 211,70 Euro oder ca. 5,30€ / 100 km.

Glücklicherweise gibt es hier sehr viele kostenlose Ladestationen, und auch Supercharger habe ich noch kostenlos. Daher habe ich bisher lediglich für 24 € Strom gekauft, und somit nur 3ct / kWh bezahlt – 60ct / 100 km

Interessanterweise habe ich das mitgelieferte UMC bisher nicht benutzt, da ich nur an Typ2-Säulen und Supercharger laden war.

Tesla DashCam – Häufige Probleme und Lösungen

Ein sehr häufiges Problem ist bei Model 3 Nutzern derzeit, daß die Dashcam-Funktion zwar funktioniert, die Videos aber oft unbrauchbar sind. Damit alles klappt gibt es ein paar Regeln:

  1. Den USB-Stick nicht an einem USB-Hub im Fahrzeug betreiben
  2. Nur ein schneller USB-Stick ist in der Lage von 3 Kameras die Daten aufzunehmen. Bedenkt, daß hier nicht nur 4000 kb/s geschrieben werden, sondern das ganze in 3 Dateien zur selben Zeit. Also mit 12 000 kb/s. Billige Stick werden hier sehr viele fehlerhafte Dateien abliefern.
  3. Die Kameras müssen sauber gehalten werden.

Ich habe mehrere Stick probiert. einige funktionieren eine Zeit lang super, bis sie deutlich voller werden, andere fast überhaupt nicht.

Meine Empfehlung, wer die Aufnahmen wirklich nutzen möchte:

SanDisk Extreme Portable SSD 500GB (Externe SSD 2.5 Zoll, bis zu 550 MB/s Lesegeschwindigkeit, wasserdicht und staubdicht)

Sogar partitioniert mit Musikdaten sind die Aufnahmen absolut einwandfrei. Sämtliche andere Stick haben bei mir auf Dauer versagt.

 

 

Tesla – Wagenheber-Auflage selber bauen

Der Winter ist vorbei. Zeit für Reifenwechsel.

Ein Tesla ist fast Wartungsfrei. Ich selbst habe aber beim Versuch einen Reifenwechsel durchführen zu lassen in unserer örtlichen Werkstatt gesagt bekommen „Wir machen kein Elektro“. Das ist gerade beim Reifenwechsel natürlich Blödsinn, und es muss gar nicht so viel beachtet werden. Und ja, ich mache Reifenwechsel wirklich gelegentlich selbst. Weil ich genug Platz hier zum lagern habe, und die Reifen dann nicht im Auto herumfahren möchte, um mir dann anzuhören „Wir machen kein Elektro“.

Das wichtigste:

Teslas dürfen nur an festgelegten Auflagepunkten angehoben werden. Dies ist im Handbuch beschrieben. Das anheben an den Rot markieren Stellen kann zu ernsthaften Fahrzeugschäden führen. Besonders wenn die Batterie dabei beschädigt wird.

Foto:Tesla.com

Zum korrekten anheben des Fahrzeugs werden daher Adapter benötigt. Diese sind z.B. bei Amazon erhältlich:

Da für das Anheben mit einer Hebebühne 4 Stück benötigt werden, lohnt sich hier ein Eigenbau. Gerade wenn der Reifenwechsel in einer freien Werkstatt stattfinden soll ist nicht damit zu rechnen, dass dort entsprechende Adapter vorhanden sind. Der Lochdurchmesser beträgt 26mm

Zum Eigenbau wird benötigt:

4 Hockey Pucks

4 Möbelfüsse 26mm

4 Schrauben, ca 1,2 cm lang

Damit ist es problemlos möglich 4 Wagenheberadapter für 20 Euro selbst herzustellen.

 

Tesla Model 3 – In Deutschland verfügbare Varianten

Das Tesla Model 3 ist bereits großflächig ausgeliefert. Während zwischen Februar und April lediglich die Varianten Long Range AWD und Performance geliefert wurden sind nun neue Varianten dazugekommen, die teilweise aber nur telefonisch bestellt werden können.

Zur Wahl stehen:

Modelle im Internet bestellbar

Performance

Die Performance-Variante bietet eine Beschleunigung von 0-100 km/h in 3,4 Sekunden und eine Spitzengeschwindigkeit von 261 km/h. Mit dabei sind hier 20 Zoll Felgen und der Heckspoiler. Technisch ist das Modell ansonsten identisch mit dem LongRange AWD und bietet mit dem verbauten 75 kWh Akku eine Reichweite von bis zu 530 km. Startpreis: 64.600 €. Lieferzeit 4-6 Wochen

Maximale Reichweite = Long Range All Wheel Drive ( LRAWD)

Wie der Name schon sagt: Maximale Reichweite. Also bis zu 560 km bei einer Höchstgeschwindigkeit von 233 km/h und 0-100 km/h in 4,6s. Zusätzlich bietet dieses Modell die volle Premium-Ausstattung. Startpreis: 54.800 €. Lieferzeit 4-6 Wochen

Standard Reichweite Plus

Die Reichweite hier beträgt immer noch für viele ausreichende 415 km, hat Hinterradantrieb und eine Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h. Die Innenausstattung ist einfacher gehalten als bei den anderen Versionen. Startpreis hier 44.500 €. Lieferzeit 6-12 Wochen

Modelle telefonisch bestellbar

Long Range RWD – Langstreckenversion mit Hinterradantrieb

Leider hat Tesla die Reichweitendaten noch nicht veröffentlicht. Es wird eine Reichweite von ca 550 km erwartet, und eine Beschleunigung von ca. 5,4 s von 0-100 km/h. Der Preis beträgt 49.900 €, und bietet den Premium-Innenraum.  Die erste Lieferung wird hier im Juli 2019 erwartet. Die Bestellung soll aber nur bis Ende April 2019 möglich sein.

Standard Range (Low Budget)

Hinterradantrieb, 360 km Reichweite und ein Standard-Innenraum ohne viele Extras und einfacher Autopilot reichen Dir? Dann ist das die perfekte Variante. Für lediglich 42.000€ und der Möglichkeit auf die Reichweite der Plus-Variante aufzustocken, ist das eine sehr gute Wahl. Leider gibt es keine aktuelle Angabe, wann diese Variante auch geliefert wird.

 

 

Endlich – Tesla Model 3 Standard Range in Europa bestellbar (Update 13.4.2019)

Darauf haben vermutlich viele gewartet.  Die Modellversion Standard-Reichweite PLUS mit Hinterradantrieb ist seit heute (12.04.2019) bestellbar.  Damit ist das günstigste Model 3 mit immerhin 415km Reichweite und 225km/h Spitzengeschwindigkeit nun für deutlich mehr Autofahrer „bezahlbar“. Abzüglich Umweltprämie (2000 Euro nach Antrag bei BAFA) kostet das Fahrzeug inclusive Autopilot und Premium- Innenraum nun 43480 Euro.

Eine Angabe des Liefertermins gibt es derzeit von Tesla nicht. Allgemein gehe ich von einer Lieferung im Juni aus.

Auch zwei weitere Versionen ist nun bestellbar, jedoch NUR telefonisch unter 089-550520217: LongRange mit Hinterradantrieb zum Preis von 49700 Euro und die Standard Range ohne „Plus“ zum Preis von 43480 Euro. Diese hat die selbe Batterie wie das Standard Plus Modell aber eine Softwareseitig auf 360km reduzierte Reichweite sowie keine Premium connectivität. Ein Upgrade von Standard auf Standard Plus wird nachträglich möglich sein.Bildschirmfoto 2019-04-12 um 08.09.02

Ladetarife für öffentliches Laden

Wer Tesla fährt, kommt schnell auf die Idee sich mit Ladekarten einzudecken. Ich habe nun mit dem Model 3 die erste 2000 km  genossen, und dabei 366 kWh „verbraucht“.

Laden hat sich bei mir wie folgt verteilt:

82 kWh am Supercharger (kostenlos)

40 kWh öffentliche Ladestationen (7,40 €)

214 kWh an öffentlichen kostenlosen Ladestationen

30 kWh zu Hause (8,70€)

 

Das laden hat überall problemlos geklappt.  Ich wäre bisher tatsächlich ohne Ladekarte überall hingekommen, und wäre nicht wirklich auf das Laden damit angewiesen gewesen.

folgende Ladekarten benutze ich derzeit:

Maingau „Einfachstromladen“.  Ich bin Kunde bei Maingau, daher generell 15ct/kWh.

EnBW mit ADAC-Tarif: Generell AC 29ct/kWh, DC für 39ct/kWh.

Die Karte der Telekom habe ich nach der Preiserhöhung aussortiert. 89ct/kWh sind einfach Abzocke. Auch die NewMotion Karte habe nur als absolute Notfallkarte, da hier die Kosten auch extrem hoch sein können. Auch den hier recht verbreiteten Tarif von e-laden.info finde ich viel zu hoch angesetzt.

Hier die aktuelle Kostenübersicht, was das nachladen je nach Karte kostet:

 

ladekosten