Ist e-Mobilität eigentlich alltagstauglich ?

Diese Frage stellen mir tatsächlich viele. Doch lässt sich diese Frage wirklich so pauschal beantworten?
Ich beantworte sie für mich mit einem klaren JA. Warum? Seit dem 27.3. habe ich mein Tesla Model 3 und konnte damit bis heute knapp 17.000 km zurücklegen. Strom war immer verfügbar, ich hatte also nie „Reichweitenangst“. Viel bezahlt für das Laden habe ich auch nicht. Aufgrund der doch recht verbreiteten kostenlosen Lademöglichkeiten sind bisher nur 30€ incl. Parkgebühren angefallen.

Ich habe mich aber auch intensiv mit den Lademöglichkeiten beschäftigt. Wer das nicht tut, und auch nur öfffentlich lädt kann je nach Karte und Säule auch gerne auf Kosten von 4€ / kwh kommen. Das finde ich das größte Problem: Es ist schlicht unüberschaubar, wie man wo laden kann. Eine Hilfe ist da sicher auch die Internetseite „https://www.plugchecker.com/“ auf welcher recht übersichtlich die Preise der einzelnen Anbieter angezeigt werden.

Hier ein Beispiel, an dem schnell klar wird, daß es an kostenpflichtigen Säulen enorme Preisdifferenzen je nach gewählter Freischaltung gibt.

Capture

Einen Nachteil gegenüber einem Verbrenner hatte ich bisher noch nicht. Die Nutzung erfolgte auch auf längeren Strechen, also Von Karlsruhe nach Berlin und zurück – das waren immerhin 1400 km in 2 Tagen. Oder an den Gardasee. Ich musste bisher auch noch nie darauf warten, daß das Fahrzeug geladen ist. Es hat immer auf mich warten müssen.

Strom gibt es quasi überall. Ich frage wenn ich in Hotels gehe oft vorher, und kläre ab, ob eine Steckdose irgendwo vorhanden ist, und ob man mir diese zur Verfügung stellen kann. Klar, werden da nur 17 – 20 km / Stunde nachgeladen, wenn kein Starkstromanschluss verfügbar ist Das hat mir aber bisher wirklich immer gereicht.

Wann ist ein e-Fahrzeug also jetzt nicht geeignet? Nun, ich kann mir vorstellen, daß es einige Planung erfordert, wenn man in einem Innenstadtbereich zur miete wohnt, und keinen Parkplatz mit Strom hat. Oder eben 800 km aus prinzip ohne Pause durchfahren will. Schaffen die meißten Verpennerfahrer in der Realität zwar auch nicht, reden es sich aber ganz gerne ein.

Gelegentlich werde ich auch gefragt, warum ich mich nicht für Wasserstoff entschieden habe. Das ist einfach. Hier in Karlsruhe gibt es zwar 2 Tankstellen, aber es ist fast unmöglich ein H2Mobil so zu nutzen wie ein Elektromobil. Außer ich bin nur in der Stadt, und fahre immer an der Tankstelle vorbei. Wo ich dann aber dabeistehen muss, während er betankt wird. Ich bin überrascht weiviele gar nicht wissen, dass ein Wasserstofffahrzeug auch ein E-Mobil ist, nur mit winzigem Akku und zusätzlich eingebautem Kraftwerk..

Fazit: Ich bin überzeugt, für viele ist es perfekt. Ich bin aber auch überzeugt, daß es Menschen gibt, für die es einfach nicht passt.

Sollte jemand einen Tesla bestellen wollen, würde ich mich freuen, wenn mein Link benutz werden würde: https://ts.la/marcus60858

 

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