Tesla Empfehlungsprogramm – Wie sind die Prämien zu versteuern

Tesla freut sich über neue Kunden. Zumindest bis Ende Januar werden Weiterempfehlungen mit wertvollen Prämien belohnt. Diese können mehrere tausend Euro Wert sein.

Die Freude ist groß – auch beim Finanzamt.

Was viele Werber allerdings nicht wissen oder nicht ernst nehmen: Prämien, welcher Art auch immer, unterliegen der Steuerpflicht. Wie du diesbezüglich alles richtig machst, kannst du hier nachlesen. Dies stellt aber keine Steuerberatung dar, und sollte mit dem eigenen Steuerberater besprochen werden.

Wie sind die Geschenke zu versteuern?

Die Prämien gehören zu den Einkünften aus sonstigen Leistungen. Steuerpflichtig sind solche Einkünfte, wenn sie innerhalb eines Kalenderjahres die Grenze von 256 Euro überschreiten. In diesem Fall müssen der Wert der Prämie sowie andere sonstige Einnahmen voll versteuern.

Die 256 Euro stellen keinen Freibetrag dar. Im Klartext heißt das:

  • unter 256 Euro: keine Steuern
  • ab 256 Euro: voll steuerpflicht

Sofern für das Werben Kosten entstanden sind, also z.B. für Videodreh usw. sind diese Kosten abzugsfähig.

Wie sind Prämien in der Steuererklärung anzugeben?

Die Höhe der Prämie trägst du in der Anlage SO in Zeile 8 ein, dazugehörige Aufwendungen in Zeile 11.   Die Differenz aus beiden Beträgen gehört in Zeile 12. Der Wert ist dabei der “gemeinen Wert”, also der Preis, der sich im gewöhnlichen Geschäftsverkehr bei einer Veräußerung dieses Wirtschaftsgutes erzielen ließe. Dass auf der mitgelieferten Rechnung 0-Euro steht ist dabei irrelevant.

Kann man das nicht einfach vergessen?

In diesem Fall sollte klar sein, dass das Finanzamt in der Regel alles erfährt. Gerade Selbstständige unterliegen diesbezüglich einem hohen Risiko. Denn hier ist das Finanzamt deutlich aufmerksamer.

Auch Tesla selbst unterliegt einer regelmäßigen Überprüfung durch den Fiskus. Bei einer solchen Prüfung stellt das Finanzamt üblicherweise Listen über steuerrelevante Vorgänge zusammen und sendet sogenannte Kontrollmitteilungen an die Finanzämter der Bankkunden. Diese können somit leicht überprüfen, ob jemand Steuern hinterzogen hat. Im Digitalzeitalter geht das ganz automatisch und ohne großen personellen oder zeitlichen Aufwand. 

Da in Deutschland sehr viele Prämien aus diesem Programm ausgegeben wurden, ist damit zu rechnen, daß die Prämienempfänger alle überprüft werden.

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